Meine Weltreise

Alle Etappen meiner persönlichen Weltreise – Roadtrips, Backpacking, Outdoor-Abenteuer und spontane Entdeckungen rund um den Globus.

 

Mae Hong song, MHS Loop, Thailand

Der Mae Hong Son Loop in Thailand: Über 1000+ Kurven

Fünf Fahrtage, viel Ruhe auf der Straße und echte Begegnungen. Nach Bangkok & Ayutthaya starte ich in Chiang Mai in den Mae Hong Son Loop – 664 km Nordthailand zwischen Wasserfällen, Hot Springs, Bergwald und kleinen Orten, die nichts „performen“ müssen, um besonders zu sein.   Chiang Mai – ruhig losrollen Der Nachtzug spuckt mich am Morgen in Chiang Mai aus. Erstmal ankommen: Frühstück, kurz ins Gym, einchecken im Stamps Backpacker Hostel. Abends zieht mich der Sunday Night Market durchs Gewusel – genau richtig, um Tempo rauszunehmen und den Kopf auf „Norden“ zu schalten. Am nächsten Tag mache ich das Bike klar, kaufe noch die Halterung für die 360-Cam, schaue mir den Wat Chedi Luang an – und merke: Ich will fahren, aber ohne Stress. Also starte ich bewusst erst später Richtung Berge. Der Dan Te Wada – Land of Angels Waterfall Park empfängt mich ruhig und grün (früh/Nebensaison top), gegenüber gibt’s lokales Frühstück „für nichts“. Weiter am späten Nachmittag zum Mok Fah Waterfall: viel Wasser, wenig Leute, einmal durchatmen, weiter. Für die Nacht reicht mir eine simple Unterkunft auf halber Strecke – wichtig ist heute nur: raus aus der Stadt, rein in den Rhythmus. Kleiner Reality-Check: Eine Woche vorher hat Starkregen zwei Straßenabschnitte weggerissen. Zum Loop-Start liegen provisorische Brücken – fahrbar, aber klar ist: Das Wetter hat großen Einfluss auf die Tour.  Pai – heißes Wasser, rote Erde, Suppe über dem Tal Am nächsten Morgen wird’s ruhig-herrlich: Hot Springs nahe meiner Unterkunft, spätvormittags fast leer. Danach rüber zum Pai Canyon. Kein Sunset, kein Drama – nur diese rote Erde, die Luft und viel Platz zum Gucken. Ein kurzer Stopp im Coffee in Love passt perfekt in den Tag; der Big Buddha ist im Umbau, also weiter zum Huen Lai Viewpoint. Abends Walking Street, Massage, schlafen. Nichts Großes – genau deshalb gut. Tags drauf geht’s Richtung Mae Hong Son. Unterwegs bleibe ich an einem Ort hängen, der eigentlich nur drei Dinge kann: Aussicht, Nudelsuppe, Stille. Ban Jabo Noodle – Füße baumeln über dem Tal, dampfende Schüssel in der Hand. Diese Mischung ist schwer zu erklären, aber leicht zu merken. Mae Hong Son selbst funktioniert bei Tageslicht eher sachlich: Tempel am See kurz anschauen, weiter. Richtig warm wird’s in einem kleinen Local-Restaurant, das mir Einheimische empfehlen. Da, wo niemand irgendwas verkaufen will, entstehen genau die Gespräche, für die ich den Norden mag.  Über Khun Yuam zur 1263 – Waldkurven & kühler Gipfel Ein Tipp eines Locals dreht meine Linie: Bei Khun Yuam statt stumpf nach Süden zu rollen, wechsle ich von der 108 auf die 1263. Unten sei es „lang und gerade“, hier oben kurviger, dichter, schöner – stimmt. Der Wald frisst die Straße, ein kurzer Kaffeestopp im Umland von Phabong, später ein Elefant in der Ferne (Sanctuary-Nähe). Abends Mae Chaem: einfache Unterkunft, dafür unfassbare Aussicht – der Moment, in dem ein Reisetag nochmal still wird. Zum Abschluss der Doi Inthanon, höchster Punkt Thailands: kühl, bewölkt, stellenweise Regen. Genau dadurch kippt die Stimmung in dieses moosige, sattgrüne „Alpin-Thailand“. Ich streife durch die Tempelanlage, warte eine Wolkenlücke ab und lasse die langen Kilometer zurück einfach laufen. Endstand: 664 km. Die Drohne bleibt fast immer im Rucksack – Wetter und Ruhe gewinnen hier öfter als Technik.  Warum der Loop hängen bleibt Der Mae Hong Son Loop ist kein „Highlight-Hopping“. Er funktioniert wie ein gutes Gespräch: fahren – anhalten – schauen – weiterfahren. Man sitzt in einer Garküche, bekommt Tipps von jemandem, der hier lebt, und merkt: Nordthailand ist ehrlich. Weniger Kulisse, mehr Alltag. Zwischen Hot Springs, Canyon und Bergwald erlebst du Natur und Leben, so wie es ist – mit nassen Straßen nach einem Unwetter, mit stillen Morgenstunden im Dampf der Quellen, mit einer Schale Nudeln über einem Tal, das in Wolkenschichten hängt. Genau deshalb bleibt der Loop: wegen der Begegnungen, der Stille zwischen den Kurven und der Freiheit, das Tempo selbst zu setzen.   Praktische Tipps (kurz & hilfreich) Zeit & Tempo: Plane 4–6 Tage ein. Lieber anhalten als „durchziehen“. Richtung & Strecke: Gegen den Uhrzeigersinn (Chiang Mai → Pai → Mae Hong Son → Mae Chaem → Doi Inthanon). Ab Khun Yuam die 1263 nehmen – schöner & kurviger. Baden & Bummeln: Hot Springs bei Pai spätvormittags (leer), Ban Jabo fürs späte Frühstück/Mittag (Aussicht!). Wetter im Blick: Nach Unwettern vor Ort nachfragen; provisorische Brücken sind möglich – Sicherheit zuerst. Mini-Kostenhinweis: Grob 1 000–1 300 THB/Tag (Benzin, Unterkunft, Eintritte). Detaillierte Kosten sammele ich später in einem separaten Guide. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? 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Wie sich mein Leben durch das Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff verändert hat

Wie lebt es sich ohne festen Wohnsitz, ohne klassischen Arbeitsalltag – und was passiert, wenn man sein gewohntes Leben hinter sich lässt? In diesem Beitrag erzähle ich, wie mein Weg vom Studium aufs Kreuzfahrtschiff führte – und warum ich trotz aller Herausforderungen keinen Moment bereue.   Vom Alltag an Land zur Entscheidung aufs Schiff zu gehen Vor meinem ersten Einsatz an Bord war mein Leben geprägt von Routinen – Studium, Prüfungen, Job und eine WG in Nordrhein-Westfalen. Alles war irgendwie festgefahren, durchgetaktet, von äußeren Strukturen bestimmt. Rückblickend war das keine schlechte Zeit. Aber es war auch eine Zeit, in der mir klar wurde: Ich sehe zu wenig von der Welt. Und mit dem typisch deutschen Wetter kam ohnehin selten Fernweh-Idylle auf. Die Entscheidung, alles hinter mir zu lassen, fiel nicht über Nacht – aber sie war dennoch spontan. Zwischen Google-Suchanfrage und Bewerbung auf einen Job als Personal Trainer auf einem Kreuzfahrtschiff verging nicht viel Zeit. Und plötzlich ging alles ganz schnell: Bewerbungsgespräch, Vertragsunterlagen, Startdatum. Mein Studium schloss ich noch ab, dann hieß es: Aufbruch. Neue Routinen auf See – und der Bruch mit alten Mustern Der Wechsel vom 6-Tage-Arbeitsmodell mit Lernphasen zur Sieben-Tage-Woche auf dem Schiff war weniger hart, als man denkt. Ich war bereits vorher viel eingespannt, kannte lange Tage. Doch natürlich ist der Arbeitsalltag an Bord ein anderer: Viele neue Aufgaben, Vorträge, Beratungsgespräche mit Gästen – und gleichzeitig völlig neue Bedingungen, neue Kollegen, ein neuer Lebensstil. Eine feste Routine zu entwickeln ist auf dem Schiff fast unmöglich. Was für mich geblieben ist: mein Fokus auf Bewegung, Ausgleich und bewusst gesetzte Ruhephasen. Ich habe gelernt, wie wichtig guter Schlaf ist, um dauerhaft 100 % geben zu können. Alles andere wird flexibel gehalten – so wie es die Umgebung eben zulässt. Leben ohne festen Wohnsitz – Freiheit oder Verzicht? Seitdem ich mein WG-Zimmer aufgegeben habe, lebe ich komplett ortsunabhängig. Mein Auto, mein Dachzelt, meine Kamera – das ist mein Zuhause. Natürlich bedeutet das auch, keinen wirklichen Rückzugsort zu haben. Vor allem im Urlaub, wenn ich viel unterwegs bin und zwischen Hostels, Zelt und Wagen wechsle, merke ich, wie anstrengend dieses Leben sein kann. Und trotzdem: Ich würde es nicht eintauschen. Klar, es gibt Momente, in denen ich mir wünsche, irgendwo anzukommen. Aber diese Phasen sind selten. In den meisten Fällen überwiegt das Gefühl, genau das richtige zu tun – und dort zu sein, wo ich hingehöre. Begegnungen, Werte und ein anderes Verständnis von Reichtum Was sich am meisten verändert hat? Mein Blick auf das Leben. Ich schätze Begegnungen heute viel mehr als früher. Die Freundschaften, die man auf Reisen knüpft – oft nur für wenige Tage – haben eine ganz andere Tiefe. Auch meine Einstellung zu materiellen Dingen hat sich verändert: Ich besitze wenig, aber brauche auch nicht mehr. Stattdessen investiere ich in Erlebnisse, Bilder, Erinnerungen. Und dann gibt es natürlich auch die Zweifel – oder besser: nachdenkliche Phasen. Wenn man allein reist, ist man auch oft mit sich selbst allein. Aber diese Zeiten gehören dazu. Und meistens sieht die Welt schon am nächsten Tag wieder anders aus. Die große Frage: Warum nicht einfach machen? Wenn ich Menschen begegne, die mit dem Gedanken spielen, ihr Leben zu verändern, aber zögern – dann sage ich: Was kannst du verlieren? Ich hatte eine Ausbildung, ein Studium, war angestellt und selbstständig – ich hätte jederzeit wieder in ein sicheres Leben zurückkehren können. Aber warum sollte ich? Wenn du spürst, dass du etwas ändern willst, dann tu es. Nicht irgendwann. Jetzt. Denn zu viele Gedanken hindern dich oft nur am Handeln. Und dein Leben gehört nur dir. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Zwischen Linse und Alltag – Fotografieren im Schiffsalltag 🛳️📸

Wie ich in meinem Schiffsalltag fotografiere, plane und trotzdem kreativ bleibe Wenn dein Arbeitsplatz ein Kreuzfahrtschiff ist und du nebenbei deiner Leidenschaft für Fotografie nachgehst, entsteht ein spannender Balanceakt zwischen Job, Alltagsroutinen und kreativer Freiheit. In diesem Beitrag gebe ich dir einen ehrlichen Einblick, wie ich es schaffe, trotz enger Zeitfenster und wechselnder Bedingungen meine Kamera zu zücken – und wieso genau das manchmal herausfordernder ist, als man denkt. Alltag an Bord – begrenzte Freiräume, klare Strukturen Ich arbeite im Sportbereich auf der Mein Schiff 1 – meist in zwei Schichten: von 8–12 Uhr und 16–20 Uhr. An Hafentagen habe ich also ungefähr vier Stunden Zeit, um rauszugehen, Orte zu erkunden und Bilder zu machen. An Seetagen dagegen bin ich durchgehend im Einsatz – ohne Landgang, ohne Fotospots, ohne Sonne im Gesicht. Das klingt erstmal machbar, aber: Nicht jeder Hafen liegt fotogen oder zentral. Manchmal ist der Standort des Schiffs einfach ungünstig, sodass sich das Rausgehen trotz „Pause“ kaum lohnt. Dann bleibt die Kamera im Rucksack. Zwischen Pflicht und Perspektive – Fotografieren mit Plan Gerade weil meine Zeit begrenzt ist, plane ich meine Fotoeinsätze gezielt vorab. Ich arbeite mit Google Maps, Online-Bildersuchen und KI-Unterstützung, um Locations zu sichten und eine klare Entscheidung zu treffen: lohnen sich Kamera, Drohne oder doch nur das iPhone? Meine Ausrüstung ist professionell, aber reduziert auf das Wesentliche: Sony Alpha 7 IV G Master Objektive 24–70 mm & 70–200 mm DJI Mini 4 Pro Drohne iPhone 16 Pro Insta360 X5 für spontane Perspektiven Je nach Gegebenheiten entscheidet sich mein Setup: filme ich, fotografiere ich, nutze ich eher Zoom oder Weitwinkel, nehme ich die Drohne mit oder bleibe ich schlicht beim Smartphone. Jeder Hafen verlangt eine andere Herangehensweise – und oft auch Spontanität, wenn das Wetter nicht mitspielt oder die Stimmung einfach nicht passt. Kreativität unter Druck – zwischen Sonnenuntergang und Zeitfenster Die größte Herausforderung ist nicht das Equipment – es ist die Zeit. Sonnenaufgänge? Meist legen wir später an. Sonnenuntergänge? Oft sind wir dann schon unterwegs. Das bedeutet: die „goldenen Stunden“ entfallen fast immer. Ich muss lernen, auch bei hartem Licht kreativ zu werden und mich von Licht und Schatten leiten zu lassen. Manchmal verspüre ich sogar einen inneren Druck, jetzt „unbedingt etwas fotografieren zu müssen“ – weil sich der Landgang sonst verschwendet anfühlt. Und das, obwohl ich genau weiß, dass es nicht immer funktioniert. Kreativität ist kein Schalter, den man umlegt. Sie ist stimmungsabhängig – und sie braucht Freiraum. Warum ich trotzdem fotografiere – und wie ich mich motiviere Es gibt auch Momente, in denen ich einfach nicht die Energie habe, rauszugehen und den perfekten Shot zu suchen. Vor allem nach intensiven Wochen an Bord, in denen ich fast durchgehend arbeite, wird die Kamera schwerer, die Lust kleiner, der Wille müder. Aber dann erinnert mich ein Sonnenstrahl, ein Lichtspiel auf dem Wasser oder ein interessantes Gesicht daran, warum ich angefangen habe. Fotografie ist für mich eine Art des Festhaltens, der Reflexion, der Verarbeitung. Sie ist mein Weg, Eindrücke zu konservieren und Erlebnisse sichtbar zu machen – nicht nur für mich, sondern auch für alle, die mir folgen und meinen Weg ein Stück weit mitgehen. Fazit: Zwischen Dienstplan und Bildmoment – ein kreativer Spagat Fotografie auf dem Schiff ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist ein Kampf gegen die Zeit, gegen Umstände – aber auch ein Geschenk. Denn durch meine Arbeit bin ich an so vielen verschiedenen Orten, die ich sonst vielleicht nie gesehen hätte. Ich nutze, was ich habe – an Zeit, an Licht, an Möglichkeiten – und schaffe daraus kleine Momentaufnahmen, die bleiben. Und genau diese Momente machen meine Reise lebendig. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie  🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Mein Auftakt auf der Mein Schiff 1: Von der Karibik ins Mittelmeer

    Zwei Wochen. Zwei Kontinente. Und ein Gefühl von grenzenloser Bewegung.           Mit dem Aufstieg in La Romana begann für mich nicht nur eine neue Vertragsperiode, sondern auch ein neues Kapitel auf See – mit tropischem Start und europäischem Finale. Diese Transatlantikreise war mehr als nur eine Verbindung zwischen zwei Welten. Sie war ein Übergang zwischen warmem Karibiklicht, Atlantikwellen und mediterranem Frühling.     Nach meinem Flug in die Dominikanische Republik begann der erste Teil meiner Route mit einem echten Highlight: karibische Wärme, Palmen, türkisfarbenes Wasser – die perfekte Einstimmung. In La Romana bin ich auf die Mein Schiff 1 gegangen, mein Arbeitsplatz und gleichzeitig mein Zuhause für die kommenden Monate. Von dort aus führte unsere Reise Richtung Osten.             Karibikfeeling zum Auftakt     Schon in den ersten Tagen machten wir in einigen Perlen der Karibik Halt. Basseterre (St. Kitts), Fort-de-France (Martinique), Castries (St. Lucia) – Orte, die zwar touristisch bekannt sind, aber in der Nebensaison eine angenehm entschleunigte Atmosphäre haben. Ich hatte nicht viel Zeit, an Land zu gehen, aber wenn doch, dann habe ich versucht, gezielt rauszugehen, kleine Street-Aufnahmen zu machen, lokale Märkte zu besuchen und einfach das Licht zu beobachten. Gerade für Fotografen bietet das warme, satte Licht der Karibik ideale Bedingungen.                 Über den Atlantik: eine Reise für sich     Die Atlantiküberquerung ist jedes Mal etwas Besonderes. Die Tage auf See waren eine Mischung aus Arbeitsalltag als Vitalcoach, neuen Bekanntschaften an Bord und intensiven Sonnenauf- und -untergängen. Was mir besonders gefallen hat: der fließende Übergang. Jeden Tag wurde es etwas frischer, das Licht veränderte sich, und das Wasser bekam eine tiefere Farbe. Man spürte die Bewegung – nicht nur durch das Schiff, sondern auch durch den Wechsel der Atmosphäre.         Europa begrüßt uns mit Kontrast     In Funchal auf Madeira legten wir zum ersten Mal wieder in Europa an. Für mich eine der schönsten Inseln, gerade was die Naturfotografie angeht. Auch wenn ich diesmal nicht viel Zeit hatte, war der kurze Aufenthalt dennoch eindrucksvoll – durch sattes Grün, steile Küsten und diese fast mystische Lichtstimmung, die Madeira so oft ausmacht.     Von dort aus ging es weiter über Málaga nach Valencia – ein spannender Mix aus Tradition und Moderne. Letztlich endete die Reise dann in Palma de Mallorca, wo ich mit meinem Arbeitsalltag auf der Mein Schiff 1 endgültig ankam.             Persönliches Fazit     Diese erste Reise war eine sanfte, aber eindrucksvolle Einführung in die Saison. Ich konnte mich einfinden, die Abläufe neu strukturieren und trotz begrenzter Freizeit einige schöne Momente sammeln – sowohl hinter der Kamera als auch im direkten Erleben.     Ich freue mich auf die nächsten Routen – mit dem Wissen, dass der Auftakt bereits viel mehr war als nur eine Überfahrt.           ✨ Noch mehr entdecken?           📸 Bildergalerie ansehen     Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt.     ➡️ Zur Bildergalerie           🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen     Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs.     ➡️ Alle Blogartikel anzeigen           📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram     Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs.     ➡️ Instagram @geromeaufreisen      

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Berat sonnenuntergang

Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 3: Vom Blauen Auge zur Adria – unterwegs in Albanien (6.–9. März)

Ein Land voller Abenteuer und Erlebnisse lag hinter uns. Albanien bietet so viele unterschiedlichste Fassetten, nun ist es an der Zeit weiter zu Reisen.   Nach unserem Aufenthalt am Blauen Auge war es an der Zeit, Albanien langsam hinter uns zu lassen. Doch bevor wir die Fähre nach Italien nahmen, mussten wir noch einige Dinge klären – vor allem meine Bremsen, die in den letzten Tagen zunehmend Probleme gemacht hatten. Der Plan war klar: Direkt nach Durres, um keine unnötigen Pässe oder kurvenreichen Strecken mehr zu fahren. In Durres angekommen, suchten wir uns eine Unterkunft für die Nacht, um den letzten Abend in Albanien entspannt ausklingen zu lassen. Doch die Suche nach einer passenden Unterkunft wurde komplizierter als gedacht. Das erste Airbnb, das wir gebucht hatten, wurde vom Gastgeber nicht bestätigt, und auch die zweite Buchung lief ins Leere – kurioserweise beim gleichen Gastgeber, nur mit einer anderen Unterkunft. Nach einigen Stunden hin und her fanden wir schließlich doch noch eine Bleibe und konnten erst einmal durchatmen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, nutzten wir den Abend, um durch die Stadt zu schlendern und ein letztes Mal albanisches Essen zu genießen. Die Restaurants in Durres sind vielfältig, aber wir entschieden uns für ein gemütliches Lokal mit einer tollen Atmosphäre. Das Essen war großartig – eine Mischung aus mediterranen und typisch albanischen Spezialitäten. Es war der perfekte Abschluss für unsere Zeit in diesem vielseitigen Land. Am nächsten Tag, dem 6. März, hatten wir noch einige Stunden Zeit, bevor die Fähre ging. Wir nutzten den Vormittag, um Durres etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Stadt hat zwar nicht die historische Tiefe von Berat oder die beeindruckende Lage von Teth, aber der Mix aus alten Ruinen, modernen Bauten und der Lage am Meer hatte seinen eigenen Charme. Besonders spannend war das Amphitheater von Durres, eines der größten römischen Bauwerke auf dem Balkan. Nach einem letzten Kaffee am Hafen war es schließlich Zeit, zum Fährterminal zu fahren. Die Nachtfähre nach Bari, Italien, war eine Erfahrung für sich. Wenn man die modernen Kreuzfahrtschiffe gewohnt ist, fühlt sich eine albanische Fähre wie eine Zeitreise in die Vergangenheit an. Die Einrichtung war alt, die Kabinen schlicht und das gesamte Schiff hatte diesen ganz eigenen Charme, den man von älteren Fähren kennt. Aber es war funktional – mehr brauchten wir nicht. Nach rund zehn Stunden Überfahrt erreichten wir am frühen Morgen die italienische Küste. In Bari hielten wir uns nicht lange auf. Die Stadt war nicht unser eigentliches Ziel, und so machten wir uns relativ zügig auf den Weg weiter nach Neapel. Da meine Bremsen noch immer nicht in bestem Zustand waren, entschieden wir uns, über die Autobahn zu fahren, um enge Kurven und steile Pässe zu vermeiden. Unterwegs legten wir einen Stopp in Monte Verde ein, einem abgelegenen Gebiet mit viel Natur. Nach Tagen voller Städte, Straßen und Fähren tat es gut, mal wieder abseits des Trubels zu sein. Neapel erreichten wir schließlich am 9. März, den letzten gemeinsamen Tag dieser Reiseetappe. Meine Begleitung musste von hier aus ihren Rückflug antreten, während ich mich auf den nächsten Abschnitt meines Abenteuers vorbereitete. Der Fokus lag nun darauf, meine Bremsen endlich reparieren zu lassen, bevor ich weiterfahren konnte. Wie es danach weiterging, erfahrt ihr im nächsten Blogpost: Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 4: Abschied vom Balkan & eine neue Etappe in Italien.   ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 2: Von der Adriaküste bis nach Albanien (26. Februar – 6. März)

Das Abenteuer geht weiter, von der Adriaküste aus geht es bis in das wunderschöne Albanien. Ein Ort an dem noch vieles unentdeckt und die Menschen hilfsbereit sind.   Nachdem wir Dubrovnik hinter uns gelassen hatten, führte unsere Reise weiter entlang der spektakulären Adriaküste. Das Wetter blieb wechselhaft, aber das hielt uns nicht davon ab, neue Orte zu erkunden und spontane Entscheidungen zu treffen. Mit der offenen Straße vor uns und keiner festen Route im Kopf fühlte sich jede Etappe wie ein kleines Abenteuer an. Auf dem Weg nach Montenegro nahmen wir eine kleine Fähre, die uns über eine Meerenge brachte. Eine kurze, aber wunderschöne Überfahrt – das Wasser spiegelte die umliegenden Berge wider, und die Ruhe des Moments passte perfekt zur Atmosphäre dieses Roadtrips. An Land ging es weiter durch beeindruckende Berglandschaften, vorbei an zerklüfteten Felsen und einsamen Buchten. In Montenegro angekommen, beschlossen wir, uns für eine Nacht ein Airbnb zu nehmen, um unsere Wäsche zu waschen und uns ein wenig zu organisieren. Währenddessen hingen unsere frisch gewaschenen Sachen zum Trocknen quer durch das Apartment – ein improvisiertes Chaos, aber effektiv. Die Straßen wurden schmaler, die Landschaft wilder. Wir fuhren durch kleine Bergdörfer, über kurvenreiche Pässe und entlang von Schluchten, bis wir schließlich die Grenze nach Albanien erreichten. Unser erster Stopp war jedoch nicht Teth, sondern ein kurzer Halt in Shkodra, um uns mit einer SIM-Karte und Bargeld auszustatten. Danach setzten wir unsere Reise direkt fort, ohne lange in der Stadt zu bleiben. Die Route nach Teth ist atemberaubend – eine schmale Straße schlängelt sich durch die Berge, immer weiter nach oben. Als wir die höchste Stelle der Strecke erreichten, war plötzlich alles um uns herum tief verschneit. Die Straße war noch passierbar, aber rechts und links türmten sich die Schneemassen. Doch kaum begann die Abfahrt in das Tal, veränderte sich die Szenerie komplett: In Teth selbst lag kein Schnee mehr, die Temperaturen waren milder und die Landschaft zeigte sich in ihrer ursprünglichen, wilden Schönheit. Teth ist bekannt für seine spektakulären Gipfel und seine unberührte Natur. Doch auch hier konnte man sehen, dass immer mehr für den Tourismus erschlossen wird – neue Gebäude, Ausbau von Unterkünften, Straßenarbeiten. Wir entschieden uns, eine Wanderung durch das Tal zu machen, um die Umgebung aus nächster Nähe zu erkunden. Nach rund fünf Kilometern entschieden wir uns, wieder umzukehren – nicht, weil es zu gefährlich war, sondern weil wir die Landschaft einfach genug genossen hatten und es nicht nötig war, weiterzugehen. Es war eine angenehme Tour mit beeindruckenden Ausblicken, die die Reise definitiv wert war. Nach diesem Abstecher zog es uns weiter in die Städte. In Tirana angekommen, gönnten wir uns eine Pause und tauchten ein wenig in das Stadtleben ein. Wir fanden ein Restaurant, das von außen unscheinbar wirkte, sich aber als wahres Highlight entpuppte: eine Mischung aus nostalgischer Einrichtung mit alten Telefonen, Spielzeugautos und Schallplatten – ein Ort voller Details, die eine ganz eigene Geschichte erzählten. Wir schlenderten durch die Stadt, beobachteten das lebhafte Treiben auf den Straßen und genossen die entspannte Atmosphäre. Von Tirana aus ging es weiter nach Berat, auch bekannt als die “Stadt der tausend Fenster”. Die weißen Häuser mit ihren gleichmäßigen Fenstern, die sich am Hang entlangziehen, verleihen der Stadt eine besondere Ästhetik. Wir erkundeten die historische Altstadt, liefen hoch zu einer Festung und ließen den Abend mit einem Blick über die Stadt ausklingen. Am nächsten Morgen, noch bevor die Sonne richtig über die Berge kam, machten wir uns wieder auf den Weg – dieses Mal in Richtung der heißen Quellen von Permet. Die Quellen waren einer der Orte, die ich schon seit meiner letzten Reise nach Albanien besuchen wollte, es aber nie geschafft hatte. Diesmal sollte es klappen. Das Wasser war angenehm warm, türkisblau und lag idyllisch eingebettet zwischen Felsen und Bergen. Leider merkte man, dass die Region zunehmend für den Tourismus erschlossen wurde – der einst unberührte Charakter begann langsam zu weichen. Trotzdem war es ein perfekter Ort, um kurz innezuhalten und die Wärme des Wassers zu genießen. Nach einem entspannten Vormittag ging es weiter zum Blauen Auge (Syri i Kalter), einer natürlichen Quelle, die mit ihrem tiefen Blau beeindruckt. Ich war bereits 2021 hier gewesen, doch als wir diesmal ankamen, zeigte sich ein krasser Unterschied: Damals war der Weg dorthin noch eine holprige Schotterpiste, nun war alles asphaltiert, mit einer Plattform für Touristen und deutlich mehr Infrastruktur. Es war faszinierend zu sehen, wie sich Orte innerhalb weniger Jahre verändern können. Natürlich konnte ich nicht widerstehen, meine Drohne zu starten und einige Aufnahmen der Quelle aus der Luft zu machen. Dabei passierte mir ein kleines Missgeschick – die Drohne blieb im Baum hängen. Also hieß es: hochklettern und sie retten. Zum Glück blieb sie unversehrt, und die Aufnahmen waren es wert. Während wir uns langsam auf den Weg nach Durres machten, merkte ich plötzlich, dass meine Bremsen nicht mehr richtig funktionierten. Die Bremsbeläge waren stark abgenutzt, und da ich keine Pässe mehr fahren konnte, beschlossen wir, den direkten Weg in die Stadt zu nehmen. Sicherheit ging vor, und ich wollte nicht riskieren, auf kurvigen Bergstraßen Probleme zu bekommen. So endete dieser Abschnitt unserer Reise etwas früher als geplant, aber mit dem Bewusstsein, dass es die richtige Entscheidung war. Wie es von Durres aus weiterging, erfahrt ihr im nächsten Blogpost: Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 3: Vom Blauen Auge zur Adria – unterwegs in Albanien.   ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 2: Von der Adriaküste bis nach Albanien (26. Februar – 6. März) Weiterlesen »

Roadtrip

Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 1: Der Start ins Ungewisse (25.–26. Februar)

Ein ungeplanter Roadtrip ins ungewisse. Viele Kilomeer, Länder und Erfahrungen liegen vor uns.   Nach Wochen der Vorbereitung und einigen unerwarteten Pausen begann endlich mein Roadtrip. Am 25. Februar holte ich meine Reisebegleitung am Wiener Hauptbahnhof ab – von hier aus sollte es losgehen, mit dem Auto quer durch den Balkan. Bevor wir aufbrachen, stand noch einiges an: Das Auto musste neu organisiert, Vorräte mussten aufgestockt werden und eine grobe Richtung für die ersten Tage musste her. Ohne festen Plan, aber mit dem Wunsch, mildere Temperaturen zu genießen, entschieden wir uns, als erstes nach Split, Kroatien zu fahren. Die Fahrt war lang, aber entspannt. Nach mehreren Stunden erreichten wir die kroatische Küste, wo sich das Klima bereits deutlich angenehmer anfühlte. Wir entschieden uns, die erste Nacht nicht direkt im Dachzelt zu verbringen, sondern ein Apartment zu nehmen, um uns in Ruhe auf die kommenden Tage vorzubereiten. Am nächsten Morgen ging es dann direkt los, die Stadt zu erkunden. Split ist eine faszinierende Mischung aus Küstenstadt und römischer Geschichte. Der Diokletianpalast, ein gewaltiges Bauwerk aus der Römerzeit, erstreckt sich über die gesamte Altstadt und gibt der Stadt einen einzigartigen Charakter. Wir streiften durch die engen Gassen, vorbei an alten Steinhäusern, kleinen Cafés und lebhaften Plätzen, und genossen die entspannte Atmosphäre am Wasser. Während wir durch einen Park schlenderten, klingelte plötzlich mein Handy. Die Airbnb-Vermieterin rief an – sie war gerade dabei, die Wohnung für die nächsten Gäste vorzubereiten und wunderte sich, warum unsere Sachen noch dort waren. Ich hatte fest damit gerechnet, das Apartment für zwei Nächte gebucht zu haben, aber offenbar war das nicht der Fall. Also machten wir uns schnell auf den Rückweg, räumten alles zusammen und machten Platz für die nächsten Gäste. Glücklicherweise war die Vermieterin entspannt, sodass alles reibungslos verlief. Da wir nun sowieso unsere Sachen gepackt hatten, entschieden wir uns, direkt weiterzufahren. Unser nächstes Ziel war Dubrovnik, und unterwegs wollten wir uns nach einem guten Schlafplatz umsehen. Doch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung – es regnete fast durchgehend, was die Suche nach einem passenden Stellplatz schwierig machte. Mithilfe der App Park4Night fanden wir eine halbwegs geschützte Stelle, doch schon kurz nach dem Aufbau des Dachzelts setzte erneut starker Regen ein. Zum Glück hatten wir zumindest eine kurze trockene Phase erwischt, um unser Lager aufzuschlagen. Trotz des durchwachsenen Wetters wollten wir Dubrovnik nicht verpassen. Am nächsten Morgen erkundeten wir die berühmte Stadt mit ihren imposanten Festungsmauern, die sich hoch über die Küste erheben. Durch die engen Gassen zu spazieren und die historische Kulisse auf sich wirken zu lassen, war ein beeindruckendes Erlebnis. Wir genossen den Ausblick auf die Stadt und das Meer, bevor wir uns am Nachmittag erneut auf die Suche nach einem geeigneten Schlafplatz machten. Bevor wir uns jedoch für eine Übernachtung entschieden, nutzte ich die Gelegenheit, um meine Drohne zu starten und noch einmal spektakuläre Aufnahmen von der Küste in Richtung Dubrovnik zu machen. Doch dabei unterschätzte ich die Flugzeit – als die Drohne zurückkam, hatte sie gerade noch 0–1 % Akku und es wurde knapp. Ich schaffte es, sie im allerletzten Moment zu landen, bevor sie in einem Abhang im Gebüsch verschwunden wäre. Eine knappe Sache, aber die Aufnahmen waren es wert. Nach diesem aufregenden Moment entschieden wir uns, nicht an unserem ursprünglich geplanten Spot zu übernachten, sondern einen besseren Platz zu suchen. Wir fuhren weiter in Richtung der montenegrinischen Grenze, gespannt darauf, was uns auf dem nächsten Abschnitt der Reise erwarten würde. Wie es weiterging, erfahrt ihr im nächsten Blogpost: Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 2: Von der Adriaküste bis nach Albanien.   ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Hyrox Double men

Von der Mein Schiff 7 in die Berge – Ein sportlicher Start in den Urlaub (26. Januar – 25. Februar)

Nach vier Monaten auf See war es Zeit für einen neuen Abschnitt. Am 26. Januar verließ ich die Mein Schiff 7 und kehrte für ein paar Tage nach Hause zurück, um mich auf meine bevorstehende Reise vorzubereiten. Doch bevor mein eigentlicher Roadtrip begann, standen erst einmal einige sportliche Herausforderungen auf dem Programm – darunter zwei Hyrox-Wettkämpfe in der Schweiz und Österreich. Hyrox St. Gallen – Ein harter Start in den Urlaub Mein erster Halt führte mich nach St. Gallen, Schweiz, wo ich zusammen mit meinem Kollegen Marius am 8. Februar am Hyrox-Event teilnahm. Die letzten Tage vor dem Wettkampf verbrachte ich mit gezieltem Training – zuerst mit einer Freundin, mit der ich einige Hyrox-Einheiten absolvierte, und anschließend zwei Tage vor dem Event bei Marius, wo wir gemeinsam trainierten. Der Wettkampf selbst war knallhart: 1 Stunde, 11 Minuten und 41 Sekunden – das war unsere Endzeit. Nach wochenlanger Arbeit auf dem Schiff und ohne perfekte Vorbereitung war das ein solides Ergebnis, aber es forderte seinen Tribut. Ich war komplett ausgelaugt. Die nächsten zwei Wochen waren dann alles andere als aktiv – ich wurde krank. Mein Körper hatte nach dem intensiven Wettkampf keine Chance, sich zu regenerieren, und so kämpfte ich mich durch die Tage, ohne richtig gesund zu werden. Ein Dachzelt ist bei kühleren Temperaturen nicht gerade der beste Ort, um eine Erkältung auszukurieren, also beschloss ich, mir ein Airbnb in Deutschland zu nehmen, um mich dort ein paar Tage zu erholen. Ich wusste, dass noch einiges auf mich wartete, also wollte ich wieder fit werden. Erste Winterabenteuer – Schneeschuhe, Höhenmeter und Kälte Kaum fühlte ich mich etwas besser, zog es mich wieder in die Berge. Ich investierte in Mountaineering-Equipment und wollte unbedingt erste Touren mit meinen neuen Schneeschuhen machen. Am 12. Februar startete ich eine Tour in den Bergen nahe des Brenners, musste sie aber abbrechen – der Schnee war einfach zu tief, und ich hatte mich in der Tourenplanung völlig überschätzt. Trotzdem war es eine tolle Erfahrung, allein durch die verschneiten Berge zu ziehen. Die Nacht verbrachte ich auf einer höheren Position im Dachzelt, doch mit Temperaturen zwischen -6 und -9 Grad wurde es eine harte Nacht. Ich merkte schnell, dass meine Erkältung sich wieder verschlimmerte, also entschied ich mich, erneut ein warmes Airbnb aufzusuchen. Ein paar Tage später, am 17. Februar, ging es dann weiter ins Zillertal, wo ich einen Freund besuchte, der dort arbeitete. Ursprünglich wollte ich ein paar Tage bei ihm bleiben, aber nach nur einem Tag auf der Piste war klar: Mein Körper war immer noch nicht fit. Während des Snowboardens hatte ich einen unschönen Sturz, der mir den Rücken und Nacken völlig verspannte. Dazu kam, dass meine Erkältung immer noch nicht komplett abgeklungen war. Also änderte ich meinen Plan und fuhr direkt weiter nach Wien, um dort noch ein paar Tage in einem Airbnb zu regenerieren. Wien und der zweite Hyrox – Doch kein Wettkampf für mich Am 20. Februar traf ich in Wien eine Freundin, mit der ich die Stadt erkundete. Wir hatten beide vor, am Hyrox Double Mixed am 24. Februar teilzunehmen, doch erneut machte mir meine Gesundheit einen Strich durch die Rechnung. Ich fühlte mich immer noch nicht fit genug für die Belastung – und auch meine Partnerin war gesundheitlich angeschlagen. Also entschieden wir uns gemeinsam dagegen. Trotzdem war es schön, die Freunde vom Schiff wiederzusehen und Zeit in Wien zu verbringen. Die Tage in der Stadt waren entspannt. Wir schlenderten durch die Straßen, besuchten einige bekannte Orte und nahmen uns die Zeit, das Wiedersehen zu genießen. Auch am Event-Tag war ich dabei – allerdings nur als Zuschauer. Ich konnte zwei Freunde anfeuern, die gemeinsam gestartet sind, und nutzte die Gelegenheit, einige Fotos von ihnen zu machen. Am 25. Februar war es dann endlich soweit: Mein eigentlicher Roadtrip begann! Ich holte eine Freundin am Hauptbahnhof in Wien ab, die mich für die nächsten knapp zwei Wochen begleiten würde. Nach einem letzten Einkauf, ein wenig Umstrukturierung meines Autos und einer groben Planung ging es los. Unser erstes Ziel war Split, Kroatien – und damit begann das große Abenteuer. Wohin uns die Reise führte, lest ihr im nächsten Blogpost: Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 1: Der Start ins Ungewisse.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Der Endspurt auf dem Weg in die Heimat (19.01.–26.01.2025)

Die letzten Reisen meines Vertrags gehen schneller vorbei, als ich erwartet habe – die Zeit scheint regelrecht zu fliegen. Jeder Stopp fühlt sich inzwischen vertraut an, und manche Häfen sind fast wie eine zweite Heimat geworden. Ob Agadir, Arrecife oder Santa Cruz auf Teneriffa: Ich kenne mittlerweile die Wege, kleine Cafés und besondere Fotospots. Es ist erstaunlich, wie die ständige Wiederkehr zu diesen Orten ein Gefühl von Vertrautheit schafft, das über das typische Reisen hinausgeht. Während ich auf den Urlaub zusteuere, erlebe ich diese letzten Wochen in einer Mischung aus Vorfreude und einem kleinen Hauch Wehmut. Die „Road to Vacation“ gibt mir jedoch nochmal die Chance, diese Verbindungen zu den Häfen zu vertiefen, ein letztes Mal die Aussicht und Atmosphäre in mich aufzunehmen und Abschied zu nehmen. Jeder Hafen ist wie ein Kapitel, das ich nun schließe, während ich die letzte Woche genieße und mich auf neue Ziele freue, die vor mir liegen.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Abschiedsrunde auf Madeira und den Kanaren (12.01.–19.01.2025)

Die letzte Rundreise meines Vertrags steht bevor, und ein besonderes Highlight erwartet uns in Madeira, wo wir eine letzte Overnight verbringen werden. Der bevorstehende Abschied gibt diesem Aufenthalt eine besondere Bedeutung – es ist die letzte Gelegenheit, die Insel intensiv zu erleben, die Atmosphäre aufzusaugen und vielleicht ein paar der besonderen Orte zu besuchen, die mir in den letzten Monaten ans Herz gewachsen sind. Von Funchal geht es weiter nach La Palma und Teneriffa, bevor wir erneut in Las Palmas ankommen. Diese vertrauten Häfen markieren den Abschluss einer langen Zeit auf See und haben mittlerweile fast schon ein Heimatgefühl geschaffen. Während ich mich auf neue Ziele und Herausforderungen freue, genieße ich diese letzte Woche in vollen Zügen. Die Balance aus Arbeit und Erkundung auf diesen letzten Etappen macht den Abschied leicht und schwer zugleich – ein würdiger Abschluss, der mich die Erlebnisse und Routinen der letzten Monate in einem besonderen Licht sehen lässt.

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