Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 3: Vom Blauen Auge zur Adria – unterwegs in Albanien (6.–9. März)

Ein Land voller Abenteuer und Erlebnisse lag hinter uns. Albanien bietet so viele unterschiedlichste Fassetten, nun ist es an der Zeit weiter zu Reisen.

 

Nach unserem Aufenthalt am Blauen Auge war es an der Zeit, Albanien langsam hinter uns zu lassen. Doch bevor wir die Fähre nach Italien nahmen, mussten wir noch einige Dinge klären – vor allem meine Bremsen, die in den letzten Tagen zunehmend Probleme gemacht hatten. Der Plan war klar: Direkt nach Durres, um keine unnötigen Pässe oder kurvenreichen Strecken mehr zu fahren. In Durres angekommen, suchten wir uns eine Unterkunft für die Nacht, um den letzten Abend in Albanien entspannt ausklingen zu lassen. Doch die Suche nach einer passenden Unterkunft wurde komplizierter als gedacht. Das erste Airbnb, das wir gebucht hatten, wurde vom Gastgeber nicht bestätigt, und auch die zweite Buchung lief ins Leere – kurioserweise beim gleichen Gastgeber, nur mit einer anderen Unterkunft. Nach einigen Stunden hin und her fanden wir schließlich doch noch eine Bleibe und konnten erst einmal durchatmen. Nachdem wir uns eingerichtet hatten, nutzten wir den Abend, um durch die Stadt zu schlendern und ein letztes Mal albanisches Essen zu genießen. Die Restaurants in Durres sind vielfältig, aber wir entschieden uns für ein gemütliches Lokal mit einer tollen Atmosphäre. Das Essen war großartig – eine Mischung aus mediterranen und typisch albanischen Spezialitäten. Es war der perfekte Abschluss für unsere Zeit in diesem vielseitigen Land.

Albanien, Durrees

Am nächsten Tag, dem 6. März, hatten wir noch einige Stunden Zeit, bevor die Fähre ging. Wir nutzten den Vormittag, um Durres etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Stadt hat zwar nicht die historische Tiefe von Berat oder die beeindruckende Lage von Teth, aber der Mix aus alten Ruinen, modernen Bauten und der Lage am Meer hatte seinen eigenen Charme. Besonders spannend war das Amphitheater von Durres, eines der größten römischen Bauwerke auf dem Balkan. Nach einem letzten Kaffee am Hafen war es schließlich Zeit, zum Fährterminal zu fahren. Die Nachtfähre nach Bari, Italien, war eine Erfahrung für sich. Wenn man die modernen Kreuzfahrtschiffe gewohnt ist, fühlt sich eine albanische Fähre wie eine Zeitreise in die Vergangenheit an. Die Einrichtung war alt, die Kabinen schlicht und das gesamte Schiff hatte diesen ganz eigenen Charme, den man von älteren Fähren kennt. Aber es war funktional – mehr brauchten wir nicht. Nach rund zehn Stunden Überfahrt erreichten wir am frühen Morgen die italienische Küste.

In Bari hielten wir uns nicht lange auf. Die Stadt war nicht unser eigentliches Ziel, und so machten wir uns relativ zügig auf den Weg weiter nach Neapel. Da meine Bremsen noch immer nicht in bestem Zustand waren, entschieden wir uns, über die Autobahn zu fahren, um enge Kurven und steile Pässe zu vermeiden. Unterwegs legten wir einen Stopp in Monte Verde ein, einem abgelegenen Gebiet mit viel Natur. Nach Tagen voller Städte, Straßen und Fähren tat es gut, mal wieder abseits des Trubels zu sein.

Neapel erreichten wir schließlich am 9. März, den letzten gemeinsamen Tag dieser Reiseetappe. Meine Begleitung musste von hier aus ihren Rückflug antreten, während ich mich auf den nächsten Abschnitt meines Abenteuers vorbereitete. Der Fokus lag nun darauf, meine Bremsen endlich reparieren zu lassen, bevor ich weiterfahren konnte.

Wie es danach weiterging, erfahrt ihr im nächsten Blogpost: Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 4: Abschied vom Balkan & eine neue Etappe in Italien.

 

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