Albanien, Italien und Kroatien. Wie die Reise meines Roadtrips weiter ging.
Nach all den intensiven Eindrücken aus Albanien und der Überfahrt nach Italien war erstmal eine Pause für mein Auto fällig: Die Bremsbeläge waren fast komplett runter, und so brachte ich es am 10. März in Neapel in die Werkstatt. Ein paar Stunden später – inklusive neuer Bremsscheiben – war wieder alles in Schuss, und ich konnte weiterziehen.
Schon während der Reparatur hatte ich mir ein neues Ziel gesetzt: San Martino Palombaro in den Abruzzen. Dort wollte ich mit kompletter Winterausrüstung – inklusive Schneeschuhen und Eispickel – eine Bergtour starten, mit geplanter Übernachtung in einer Hütte auf über 2000 Metern Höhe. Die ersten Kilometer waren wunderschön, aber schnell wurde klar: Der Schnee war zu weich, die Bedingungen zu instabil. Nach rund 8 Kilometern Aufstieg brach ich die Tour ab – keine unnötigen Risiken. Trotzdem: Die Natur war gewaltig, die Einsamkeit eindrucksvoll, und mit insgesamt 17 bis 18 Kilometern Strecke war der Tag intensiv genug. Ich schlief im Auto direkt am Ausgangspunkt – erschöpft, aber zufrieden.



Zwei Tage später, am 13. März, ging’s weiter nach Riva del Garda. Dort wartete die Via Ferrata dell’Amicizia – ein Klassiker mit Blick über den Gardasee. Das Wetter? Ein Mix aus Sonne, Nebel, Schnee und kurzen Regenschauern. Der Steig war technisch nicht schwer, aber landschaftlich ein Highlight. Danach kurz ins Wasser, kurz durchschnaufen, und dann weiter – der Regen zog nämlich überall auf.



Am 14. März steuerte ich Venedig an. Auto abgestellt, Zug genommen, Kamera dabei. Ich war zwar nicht zum ersten Mal da, aber Venedig fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Zwischen Touristenströmen, engen Gassen und glitzerndem Wasser sammelte ich neue Eindrücke und ein paar Bilder – einfach treiben lassen, ohne Ziel. Eigentlich war für den 15. März noch ein Klettersteig in Slowenien geplant, aber Dauerregen und fehlende Motivation führten zu einem spontanen Planwechsel: Ich fuhr direkt weiter nach Zadar. Ein neuer Abschnitt sollte beginnen, mit neuen Begegnungen, neuen Abenteuern – aber das ist eine andere Geschichte.
Fazit: Ein Roadtrip voller Umwege, Höhenmeter und Erinnerungen. Insgesamt war ich auf diesem Abschnitt rund 4500 Kilometer unterwegs. Gestartet bin ich in Wien, von dort führte mich die Route durch Split, Dubrovnik, Montenegro, mit dem größten Teil der Reise in Albanien – voller Natur, Vielfalt und Überraschungen. Von Durres ging es mit der Fähre nach Italien, durch die Abruzzen, an den Gardasee, weiter nach Venedig, kurz nach Slowenien und schließlich wieder nach Kroatien.
Diese Reise war nicht durchgeplant, sondern lebte von Spontanität – von Wetterumschwüngen, neuen Begegnungen, kleinen Pannen und großen Momenten in der Natur. Es war keine typische „Urlaubsreise“, sondern ein echtes Unterwegssein. Und genau so hat es sich auch angefühlt.



Wie es nach Zadar weiterging, erzähle ich euch dann im nächsten Blogpost – ganz ohne Nummer, aber mit genauso vielen Erlebnissen.
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