Meine fotografie Highlights des Balkan Roadtrips 2025
Vom 25. Februar bis zum 30. März war ich etwa 8.500 Kilometer unterwegs – von Kroatien über Albanien bis nach Italien. In dieser Zeit Fotografierte ich viel, aber sieben Aufnahmen haben mich besonders gepackt. Nicht wegen einer perfekten Planung oder idealer Lichtverhältnisse. Im Gegenteil: Die besten Momente waren die, mit denen ich nicht gerechnet habe. Plitvicer Seen, Kroatien – als würde die Natur komponieren Der Besuch der Plitvicer Seen war eigentlich spontan – und dass daraus zwei meiner absoluten Lieblingsfotos des Roadtrips werden würden, hätte ich so nicht erwartet. Das erste Bild zeigt den kleineren Wasserfall mit dem Steg im Vordergrund. Was mich hier besonders fasziniert hat, ist das natürliche Lichtspiel: Der Hintergrund liegt leicht im Schatten, vorne wirkt alles heller – dadurch entsteht eine fast mystische Tiefe. Ich habe das Bild relativ entsättigt, sodass vor allem das grünlich-türkise Wasser und das helle Braun des Grases im Kontrast stehen. Der Fokus liegt mittig, aber das Bild wirkt dennoch rundum klar. Die Linienführung durch den Steg lenkt den Blick perfekt durch das Bild. Das zweite Foto zeigt das größere Panorama – mit dem mächtigen Wasserfall im Hintergrund. Der Himmel ist grau, keine harte Sonne, was die Farben sanfter, aber gleichzeitig kontrastreicher wirken lässt. Auch hier war kaum Bearbeitung nötig. Besonders gefällt mir, wie sich der Farbfluss vom Wasser nach unten zieht – von Türkis ins Braun und schließlich ins Dunkelgrüne. Blue Eye, Albanien – Klarheit trifft Komposition Zweiter Spot, zwei starke Bilder. Das „Blaue Auge“ ist eine der bekanntesten Quellen Albaniens – und bietet eine Farbtiefe, die ich so selten gesehen habe. Das erste Bild entstand auf einer kleinen Plattform und zeigt den Fluss, der sich von der Quelle wegbewegt. Die türkisen und grün-bläulichen Töne im Wasser kommen direkt so aus der Kamera – fast surreal. Durch das klare Wasser sieht man jede Struktur am Boden. Die Sättigung ist leicht reduziert, wodurch das Bild nicht überladen wirkt, sondern natürlich und ausgewogen bleibt. Besonders spannend finde ich hier, wie das Licht mit dem Wasser spielt und die Tiefe des Bildes ganz ohne Effekte erzeugt. Das zweite Bild lebt von seiner Reduktion: Eine Wurzel durchzieht den Vordergrund und wird zum klaren Fokuspunkt. Sie liegt scharf im Bild, genauso wie der Wasserbereich direkt darunter, in dem man die Klarheit und den Schimmer des Wassers erkennen kann. Der Hintergrund ist deutlich weicher gehalten, mit einem leichten Türkis – aber das Zentrum des Bildes bleibt eindeutig bei der Wurzel und dem Spiel des Lichts auf dem Wasser darunter. Eine ruhige Komposition mit klarer Fokussierung. Venedig, Italien – Street, Struktur und echtes Leben Venedig war mein letzter Stopp – und hier entstanden drei sehr unterschiedliche, aber für mich starke Aufnahmen. Das erste Foto zeigt eine unscharfe Person im Vordergrund auf einer Brücke, die in Richtung der typischen Häuserfassaden blickt. Der Fokus liegt bewusst auf den Gebäuden – bröckelnd, charmant, typisch Venedig. Der leichte Schleier vor dem Motiv gibt dem Bild etwas Dokumentarisches – als wäre man zufällig dabei. Das zweite Bild ist durch ein Gitter fotografiert – mit Rauten, die wie ein Rahmen wirken. Ich habe bewusst nicht durch die Öffnung fotografiert, sondern das Muster mit einbezogen. Die Mitte ist scharf, das Wasser des Kanals ruhig, die Gebäude klar erkennbar. Die Unschärfe außen herum gibt dem Foto eine gute Tiefe – und macht es visuell spannender als einen klassischen Shot über das Geländer hinweg. Und dann ist da noch das Gespräch zweier Italiener. Ein Mann im blauen Mantel, mit Sonnenbrille, Zigarette in der Hand. Der Hintergrund ist unscharf, aber es braucht ihn auch nicht – denn der Mann trägt dieses Bild. Ausdruck, Körperhaltung, Kleidung – das ist ein Bild aus dem Alltag, wie man es nicht stellen könnte. Ein echter Moment. Und genau darum geht’s für mich in der Street-Fotografie. Diese sieben Bilder waren meine persönlichen Highlights aus einem Monat on the road. Nicht, weil sie perfekt sind. Sondern, weil sie einen echten Moment einfangen – Licht, Struktur, Bewegung und vor allem Atmosphäre. Fotografie ist für mich nicht das Einfrieren von Schönheit. Es ist das Erleben von Augenblicken, in denen alles zusammenkommt. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen
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