Abenteuer & Erlebnisse

Alle Geschichten, Orte und Erfahrungen aus meinem Leben als Reisender – ob auf See, beim Fotografieren oder auf persönlicher Weltreise.

 

Nordlichter und Kulturflair – Reise 5 auf der Mein Schiff 1

Ein Kurztrip durch den Norden Europas: Von hanseatischen Startpunkten über skandinavische Städte bis hin zu entspannten Seetagen – diese Reise verbindet Natur, Kultur und Struktur. Einmal nordwärts – kompakte Highlights zwischen Hamburg und Kiel Reise 5 auf der Mein Schiff 1 ist vergleichsweise kurz – aber dafür umso abwechslungsreicher. Der Start in Hamburg bildet den Auftakt für eine spannende Route durch den nordischen Raum. Zwischen Norwegen, Dänemark und dem Zielhafen Kiel liegen eindrucksvolle Eindrücke, die zeigen, wie kompakt eine Kreuzfahrt sein kann – und trotzdem reich an Erlebnissen. Mit einem Seetag zu Beginn bietet die Route Gelegenheit, den Blick auf den Horizont zu richten, in den Arbeitsalltag an Bord hineinzufinden und erste Routinen als Fachleiter im Sportbereich aufzugreifen. Diese Reise ist gleichzeitig ein guter Übergang zwischen mediterranem Frühling und nordischer Frühsommerluft. Was diese Reise besonders macht Ein echtes Highlight dieser Route ist der lange Aufenthalt in Kopenhagen – mit einer Overnight direkt im Herzen der dänischen Hauptstadt. Auch wenn ich nicht immer zur besten Uhrzeit von Bord komme, eröffnen sich durch solche längeren Aufenthalte deutlich mehr Möglichkeiten. Gerade Kopenhagen kenne ich gut – und weiß, dass sich Fototouren in der Stadt besonders lohnen, selbst bei wenig Zeit. Ein weiteres Ziel ist Kristiansand in Norwegen – eine charmante Hafenstadt mit kurzen Wegen und maritimem Flair. Auch wenn ich viele Orte dieser Route bereits kenne, freue ich mich auf neue Perspektiven, denn jede Reise und jede Ankunft bringt ihre eigene Energie mit sich. Kurze Reise, viele Facetten Mit nur wenigen Stopps und einem klaren Ablauf gehört diese Etappe zu den entspannteren meines Vertrags. Ich mag solche kürzeren Touren – sie geben mir die Möglichkeit, zwischendurch Kraft zu sammeln, Routinen an Bord zu festigen und dennoch neue Reize von draußen mitzunehmen. Ob die Kamera dabei zum Einsatz kommt, hängt – wie immer – von Wetter, Zeitfenster und Motivation ab. Aber gerade bekannte Häfen bieten Spielraum, neue Blickwinkel zu entdecken – ohne Druck, alles sehen zu müssen. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Von Süden in den Norden – Reise 4 auf der Mein Schiff 1

Von Süden in den Norden – Reise 4 auf der Mein Schiff 1 Diese Route verbindet mediterrane Wärme mit nordischem Klima – von der Sonneninsel Mallorca bis in den Hamburger Hafen. Eine klassische Transreise, bei der Kontraste zum Alltag gehören und jeder Seetag zum bewussten Innehalten wird. Zwischen Kontinenten: Ein Kurswechsel mitten im Vertrag Reise 4 beginnt für mich in Palma de Mallorca – dem Ausgangspunkt vieler Routen, aber in diesem Fall Start einer der wichtigsten Übergangsreisen des Sommers: Es geht von Spanien bis nach Hamburg. Diese Art von Transreisen ist besonders – nicht nur wegen der Entfernung, sondern auch wegen der unterschiedlichen Energie, die sie mitbringen. Nach vielen Mittelmeer-Häfen ist diese Route ein Schritt Richtung Nordatlantik, verbunden mit einigen Tagen auf See – was mir als Fachleiter auf dem Schiff ermöglicht, mich noch strukturierter dem Team, der Kursplanung und meiner eigenen Organisation zu widmen. Und gleichzeitig mental die Region zu wechseln. Unterwegs: Vom Mittelmeer zur Nordsee Die Stationen dieser Reise liegen strategisch zwischen den Kulturen: Frankreich, Portugal, Spanien und schließlich der Wechsel über den Atlantik – mit Kurs auf die Nordsee. Diese Passage lebt nicht unbedingt von spektakulären Ausflügen – denn vieles passiert an Bord. Gerade auf den Seetagen wird mir bewusst, wie sehr sich der Rhythmus verändert: weniger externe Eindrücke, mehr Reflexion, mehr Gespräche an Deck, oft auch mehr Ruhe. Für mich sind das Tage, an denen ich meine Kamera nicht unbedingt zücke – sondern eher plane: Welche Fotospots erwarten mich in den kommenden Wochen? Wo brauche ich besonders gutes Licht? Und welche Aufnahmen fehlen noch für meine Serie? Einfahrt in Hamburg – und ein neuer Abschnitt Nach rund zehn Tagen endet diese Reise in Hamburg – ein Hafen, den ich gut kenne und der sich trotzdem immer wieder besonders anfühlt. Vielleicht wegen der Größe, der Geschichte oder einfach, weil er oft als Wendepunkt in meinem Vertrag steht. Diese Reise markiert nicht nur geografisch, sondern auch emotional einen Wechsel. Ich tausche mediterrane Leichtigkeit gegen nordische Klarheit – ohne, dass das ein Nachteil ist. Es ist ein Perspektivwechsel. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Mediterrane Vielfalt: 10 Tage unterwegs im Herzen Südeuropas

Von historischen Gassen bis hin zu türkisblauen Küsten – diese Route durch das westliche Mittelmeer verbindet mediterranes Flair mit fotografischer Inspiration. Die dritte Reise meines Sommervertrags führt mich vom 6. bis zum 16. Mai 2025 erneut ins Mittelmeer – diesmal mit einem etwas anderen Verlauf. Start- und Zielhafen bleibt Palma de Mallorca, doch zwischendurch verändert sich die Kulisse regelmäßig: Es geht über Frankreich nach Italien und zurück über die spanische Küste. Eine perfekte Route für alle, die Vielfalt und Kontraste mögen – landschaftlich wie kulturell. Das Fahrtgebiet selbst ist mir vertraut: Marseille, La Spezia, Civitavecchia – diese Städte habe ich in den letzten Monaten schon oft besucht, sei es privat oder während meiner früheren Verträge. Gerade deshalb schätze ich diese Etappen: Ich kann gezielt planen, was ich in der wenigen freien Zeit machen möchte, statt mich neu orientieren zu müssen. Civitavecchia – der Hafen vor den Toren Roms – ist beispielsweise so ein Ort, den viele Reisende nur als Durchgang sehen. Wer nicht nach Rom fährt, übersieht schnell, dass auch die Küste selbst kleine Highlights bietet. Und wer Rom bereits kennt, kann mit dem Fokus auf entspannter Atmosphäre oder gezieltem Fotografieren einen ganz neuen Zugang finden. Auch Marseille bietet mit seinen Altstadtvierteln, Graffiti-Gassen und dem Ausblick vom Notre-Dame-de-la-Garde viele schöne Perspektiven – selbst bei kurzem Aufenthalt. Natürlich ist die Zeit an Land für mich begrenzt. Als Fachleiter im Sportbereich trage ich auf dem Schiff nicht nur Verantwortung für den reibungslosen Ablauf im Studio, sondern koordiniere auch Abläufe, Kurse und Teamorganisation. Trotzdem versuche ich, in den Häfen rauszugehen – manchmal nur für eine Stunde, aber oft reicht genau das für ein paar intensive Eindrücke. Besonders dann, wenn ich bereits weiß, wo ich hin will und mein Kamera-Setup vorbereitet ist. Das Besondere an dieser Reise ist nicht die Exotik neuer Ziele, sondern die Vertrautheit mit der Route. Das klingt vielleicht unspektakulär, hat aber einen Vorteil: Ich weiß, welche Orte ich gern noch einmal besuche, welche Gassen gutes Licht für Streetfotografie bieten – und ich kann kleine Dinge entdecken, die beim ersten Mal verborgen geblieben sind. Gerade bei wiederholten Stopps wird mir bewusst, wie sehr sich meine Wahrnehmung verändert. Ich merke, dass ich anders fotografiere, andere Blickwinkel finde und insgesamt viel effizienter arbeite – selbst bei kurzen Landgängen. Und genau diese kleinen Fortschritte machen für mich den Reiz aus. Ich freue mich auf diese dritte Etappe meines Vertrags – auf Sonnenaufgänge vor der italienischen Küste, spanische Kaffeepausen mit Meerblick und das tägliche Wechselspiel zwischen Arbeit an Bord und kleinen Momenten an Land. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Mediterrane Eindrücke Kreuzfahrt auf der Mein Schiff 1

Mediterrane Highlights in nur 7 Tagen erleben – von der Altstadt Palmas bis zu den Felsklippen Süditaliens. Eine Kreuzfahrt, die zeigt, wie viel man in kurzer Zeit entdecken kann. Nach dem Start meiner Transatlantikreise von der Dominikanischen Republik nach Mallorca begann mit Reise 2 ein neues Kapitel – diesmal im westlichen Mittelmeer. Vom 28. April bis zum 6. Mai umrundete die Mein Schiff 1 für eine Woche den westlichen Mittelmeerraum. Start und Ziel war Palma de Mallorca – eine Stadt, die mich mit ihrer Mischung aus historischen Gassen, pulsierendem Leben und mediterraner Gelassenheit schon oft begeistert hat. Die Route dieser Kreuzfahrt führt entlang einiger der beliebtesten Mittelmeerregionen – mit Stopps in Spanien, Frankreich und Italien. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Häfen abzuhaken, sondern sich auf das einzulassen, was diese Reise wirklich bietet: Sonne, Meer, Kultur und mediterranes Lebensgefühl. Insgesamt war diese Woche ein intensiver Mix aus Arbeit und kleinen Erkundungsmomenten. Als Vitalcoach auf dem Schiff ist mein Alltag gut gefüllt – und dennoch gelingt es mir immer wieder, zwischendurch mit der Kamera loszuziehen und das Licht, die Stimmung und die Atmosphäre der Orte einzufangen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Abend in Marseille. Die goldene Abendsonne tauchte den alten Hafen in warmes Licht – ideal für stimmungsvolle Bilder. In solchen Momenten zeigt sich für mich, was das Reisen per Schiff so besonders macht: Man erlebt Orte in verschiedenen Tageszeiten, häufig abseits des üblichen Touristenrhythmus – manchmal mit begrenzter Zeit, aber dennoch mit intensivem Blick. Auch Barcelona war wieder ein Highlight, vor allem da es eine Overnight war. Was ich an dieser Reise besonders geschätzt habe, ist die gute Mischung: ein Wechselspiel zwischen belebten Städten und entspannten Seetagen, zwischen urbanem Flair und mediterraner Natur. Für mich als jemand, der nicht jeden Tag frei von Bord gehen kann, weil ich auf dem Schiff arbeite, ist genau diese Balance entscheidend. Denn auch wenn die Reise für viele Gäste reiner Urlaub ist, ist sie für mich Teil meines Arbeitsalltags. Ich kenne viele dieser Häfen bereits – aus früheren Verträgen oder privaten Reisen – und genau das erlaubt mir, gezielt nach neuen Motiven und Erlebnissen zu suchen, statt mich treiben zu lassen. Dadurch entstehen Bilder mit persönlichem Bezug, nicht bloß schöne Postkarten. Was bleibt, ist das Gefühl, in kurzer Zeit sehr viel gesehen und erlebt zu haben. Sieben Tage, die sich angefühlt haben wie ein kompakter Roadtrip entlang der schönsten Küstenabschnitte Südeuropas – nur eben vom Meer aus betrachtet. Und mit dem Wissen: Jede Reise auf See bringt neue Eindrücke, neue Herausforderungen und neue Blickwinkel. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Mein Auftakt auf der Mein Schiff 1: Von der Karibik ins Mittelmeer

    Zwei Wochen. Zwei Kontinente. Und ein Gefühl von grenzenloser Bewegung.           Mit dem Aufstieg in La Romana begann für mich nicht nur eine neue Vertragsperiode, sondern auch ein neues Kapitel auf See – mit tropischem Start und europäischem Finale. Diese Transatlantikreise war mehr als nur eine Verbindung zwischen zwei Welten. Sie war ein Übergang zwischen warmem Karibiklicht, Atlantikwellen und mediterranem Frühling.     Nach meinem Flug in die Dominikanische Republik begann der erste Teil meiner Route mit einem echten Highlight: karibische Wärme, Palmen, türkisfarbenes Wasser – die perfekte Einstimmung. In La Romana bin ich auf die Mein Schiff 1 gegangen, mein Arbeitsplatz und gleichzeitig mein Zuhause für die kommenden Monate. Von dort aus führte unsere Reise Richtung Osten.             Karibikfeeling zum Auftakt     Schon in den ersten Tagen machten wir in einigen Perlen der Karibik Halt. Basseterre (St. Kitts), Fort-de-France (Martinique), Castries (St. Lucia) – Orte, die zwar touristisch bekannt sind, aber in der Nebensaison eine angenehm entschleunigte Atmosphäre haben. Ich hatte nicht viel Zeit, an Land zu gehen, aber wenn doch, dann habe ich versucht, gezielt rauszugehen, kleine Street-Aufnahmen zu machen, lokale Märkte zu besuchen und einfach das Licht zu beobachten. Gerade für Fotografen bietet das warme, satte Licht der Karibik ideale Bedingungen.                 Über den Atlantik: eine Reise für sich     Die Atlantiküberquerung ist jedes Mal etwas Besonderes. Die Tage auf See waren eine Mischung aus Arbeitsalltag als Vitalcoach, neuen Bekanntschaften an Bord und intensiven Sonnenauf- und -untergängen. Was mir besonders gefallen hat: der fließende Übergang. Jeden Tag wurde es etwas frischer, das Licht veränderte sich, und das Wasser bekam eine tiefere Farbe. Man spürte die Bewegung – nicht nur durch das Schiff, sondern auch durch den Wechsel der Atmosphäre.         Europa begrüßt uns mit Kontrast     In Funchal auf Madeira legten wir zum ersten Mal wieder in Europa an. Für mich eine der schönsten Inseln, gerade was die Naturfotografie angeht. Auch wenn ich diesmal nicht viel Zeit hatte, war der kurze Aufenthalt dennoch eindrucksvoll – durch sattes Grün, steile Küsten und diese fast mystische Lichtstimmung, die Madeira so oft ausmacht.     Von dort aus ging es weiter über Málaga nach Valencia – ein spannender Mix aus Tradition und Moderne. Letztlich endete die Reise dann in Palma de Mallorca, wo ich mit meinem Arbeitsalltag auf der Mein Schiff 1 endgültig ankam.             Persönliches Fazit     Diese erste Reise war eine sanfte, aber eindrucksvolle Einführung in die Saison. Ich konnte mich einfinden, die Abläufe neu strukturieren und trotz begrenzter Freizeit einige schöne Momente sammeln – sowohl hinter der Kamera als auch im direkten Erleben.     Ich freue mich auf die nächsten Routen – mit dem Wissen, dass der Auftakt bereits viel mehr war als nur eine Überfahrt.           ✨ Noch mehr entdecken?           📸 Bildergalerie ansehen     Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt.     ➡️ Zur Bildergalerie           🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen     Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs.     ➡️ Alle Blogartikel anzeigen           📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram     Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs.     ➡️ Instagram @geromeaufreisen      

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Digitaler Nomade: Was ich über Freiheit, Struktur und mich selbst gelernt habe

  Als Nomade lebe ich ohne Wohnung. Ich reise, arbeite, lebe draußen, bin viel allein – und das ist kein dramatisches Abenteuer, sondern einfach mein Alltag. Viele stellen sich das Leben unterwegs ganz anders vor. Manche überschätzen es, andere unterschätzen es. Dieser Artikel ist kein Werbetext für das Nomadenleben, sondern eine ehrliche Betrachtung dessen, was ich tue – und was es mit mir macht.       Wenn ich unterwegs bin, sieht das für einige von außen vielleicht nach Freiheit aus. Aber nicht so, wie es oft dargestellt wird. Es geht beim Nomaden-Leben nicht um Dauerurlaub oder Instagram-taugliche Sonnenuntergänge. Es geht um Entscheidungen. Täglich. Und darum, bewusst mit sich selbst und der Umwelt klarzukommen. Ich arbeite temporär – meistens auf dem Schiff. Vier Monate, sieben Tage die Woche, zehn Stunden täglich. Das ist nicht wenig. Und danach nehme ich mir Zeit für mich. Zwei, drei Monate. Aber auch diese Zeit ist kein Spaziergang, sondern eine Lebensphase mit ganz eigenen Herausforderungen.     Wer wie ich ohne festen Wohnsitz lebt, lernt schnell, wie wichtig Selbstorganisation ist. Ich habe kein Wohnzimmer, keine Routine, keine Wohnungstür, die ich hinter mir schließen kann. Ich muss selbst entscheiden, wo ich hinfahre, wie lange ich bleibe und was ich dabei brauche. Ich habe mein Auto, ein Dachzelt, meine Kamera und meine Ausrüstung. Mehr nicht.      Und genau das ist der Punkt: Ich weiß inzwischen ziemlich genau, was ich wirklich brauche. Ich weiß, was ich regelmäßig nutze. Ich weiß, was mich nervt. Und ich weiß, was mir gut tut. Weniger Zeug, mehr Klarheit.     Natürlich gibt es auch Momente, die anstrengend sind. Wenn es drei Tage durchregnet und du im Dachzelt hockst, ohne trockene Fläche drumherum. Wenn du den nächsten Schlafplatz suchst und nichts passt. Wenn du irgendwo in einem fremden Land unterwegs bist und keine Energie hast, den Tag aktiv zu gestalten. Aber das gehört zum Nomaden dasein irgendwie dazu. Es ist nicht schlimm – es ist Teil des Lebens, das ich gewählt habe. Ich hadere nicht damit. Ich nehme es wahr, schau, was ich draus mache, und zieh weiter. Kein Drama, kein Beschweren – sondern Alltag in Bewegung.     Das Alleinsein ist für viele ein kritischer Punkt. Für mich nicht. Ich weiß, wie ich mit mir klarkomme. Ich genieße die Stille. Ich bin gern draußen, ich bin gern unterwegs. Ich bin gern allein, wenn es passt. Und ich weiß genauso, wann mir Gesellschaft gut tut. Man lernt mit der Zeit, was einem liegt – und was nicht. Ich weiß zum Beispiel: Trampen ist nichts für mich. Zu viel Smalltalk, zu viel Wiederholung, zu wenig Ruhe. Ich brauche meinen Raum.     Deswegen ist mein Leben nicht durchgeplant. Es ist spontan, flexibel, und ja – manchmal auch chaotisch. Aber nie kopflos. Ich weiß, wie ich mich erhole. Ich weiß, wann ich eine Pause brauche. Und ich weiß, wie ich unterwegs zur Ruhe komme, ohne anzukommen.     Ein Moment in diesem Jahr hat das alles nochmal bestätigt. Ich war auf einer Solo-Wanderung im Nationalpark Paklenica, Tag vier. Keine Bäume, keine Geräusche, nur Steinlandschaft, Wind, und ich. Kein Handyempfang, keine Nachrichten, keine Ablenkung. Und da kam dieser Gedanke: Ich habe gerade kein Zuhause.   Und es war kein Problem. Kein schweres Gefühl. Es war einfach nur wahr. Und irgendwie befreiend.   Ich glaube, viele können sich das gar nicht vorstellen – nicht, weil sie es nicht wollen, sondern weil sie anders leben. In Systemen, in Routinen, in festen Rahmen. Alles gut. Aber das hier ist eben mein Weg. Und der sieht anders aus.       Ich sehe diesen Lebensstil (Digitaler Nomade) nicht als Ausnahme oder Experiment, sondern als meine Realität. Und ich werde ihn so lange weiterführen, wie es sich gut anfühlt. Ich will die Welt nicht „abarbeiten“. Ich will erleben. Ich will nicht ankommen – ich will unterwegs sein. Und vielleicht bist du gerade einfach nur interessiert, vielleicht willst du selbst so leben, vielleicht findest du dich irgendwo dazwischen wieder. Ich nehme dich gern mit – auf meine Art. Ohne Show. Ohne Filter. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen  

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Die Welt als Digitaler Nomade: Wie es ist, ohne Wohnung zu leben

Seit Juni 2023 lebe ich ohne eigene Wohnung. Kein festes Zuhause, keine Couch, auf die ich jeden Abend zurückkehre. Und trotzdem – oder gerade deshalb – fühlt sich mein Leben, als Digitaler Nomade heute einfach richtiger an als je zuvor. Es war kein großer Masterplan. Ich hatte gerade mein Sportstudium beendet, als ich auf das Jobangebot auf dem Kreuzfahrtschiff gestoßen bin – als Vitalcoach im Sportbereich. Der Bewerbungsprozess lief gut, ich habe das Angebot angenommen, und ehe ich mich versah, war ich auf dem Weg zum Schiff. In meiner WG in NRW war sowieso nicht viel, ich hatte nie großen materiellen Besitz. Also habe ich einfach alles aufgegeben und somit hin ins „Nomaden“ dasein. Kein Mietvertrag, keine Verpflichtung, kein Ort mehr, an den ich zurück „muss“. Seitdem bin ich unterwegs. Und das ist gar nicht so spektakulär, wie es vielleicht klingt – aber es ist ehrlich. Ich habe einen Wagen, ein Dachzelt, meine Kamera, meinen Laptop, ein paar Klamotten. Der Rest ist Nebensache. Ich bin meistens dort, wo ich gerade sein will – sei es zum Arbeiten auf dem Schiff oder in meiner freien Zeit irgendwo auf der Straße, in den Bergen, am Meer oder im Zelt. Ich werde oft gefragt, wie sich das anfühlt – dieses Leben als Digitaler Nomade und somit ohne Wohnsitz. Die einfache Antwort: Es fühlt sich leicht an. Nicht im Sinne von „einfach“, sondern frei von unnötigem Ballast. Ich habe keine Monatsmiete im Nacken, keine Möbel, um die ich mich kümmern muss. Und wenn ich frei habe, kann ich entscheiden, wo es hingeht. Ich brauche keine große Planung – ich fahre einfach los. Natürlich ist es nicht immer bequem. Aber ich habe gelernt, mit wenig auszukommen. Ich weiß, was ich brauche – und was nicht. Meine Kamera, mein Laptop, ein paar Klamotten. Das war’s eigentlich. Der Rest ist unterwegs. Der Rest ist Leben. Was mir an diesem Lebensstil am meisten gefällt, ist die Flexibilität. Ich muss mich nicht festlegen. Weder auf einen Ort noch auf einen Alltag. Wenn ich Lust auf Natur habe, fahre ich in die Berge. Wenn ich Sonne brauche, geht’s ans Meer. Und wenn ich unterwegs Ruhe brauche, suche ich mir einen Spot mit wenig Empfang – das funktioniert meistens ziemlich gut. Ich bin nicht ständig in Bewegung, aber ich bin ständig bereit, in Bewegung zu sein. Manchmal bleibe ich ein paar Tage an einem Ort, manchmal zieht es mich schneller weiter. Es kommt immer Stark auf den Ort und natürlich auch auf die Gegebenheiten an. Ich schlafe draußen, im Zelt, im Auto, oder wenn’s sein muss auch mal in einem Hostel. Ich habe gemerkt, dass ich keine klassischen Strukturen brauche, um mich wohlzufühlen. Und das ist ein gutes Gefühl. In vielen Momenten spüre ich einfach, dass es genau das ist, was mir guttut. Ich sehe viel, ich erlebe viel, ich treffe Menschen, die ich sonst nie getroffen hätte. Und ich finde immer wieder zu mir zurück. Nicht durch Rückzug in eine Wohnung – sondern durch das Draußensein. Dieses Leben ist nicht für alle. Es braucht Vertrauen, Spontanität und manchmal auch ein bisschen Mut. Aber für mich funktioniert es. Nicht perfekt, aber echt. Und echt fühlt sich einfach besser an als perfekt. 

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Vier Monate auf See: Kreuzfahrt ins Glück

Ab April 2025 beginnt mein vierter Einsatz diesen Sommer auf einem Kreuzfahrtschiff. In den kommenden vier Monaten erwarten mich warme Karibikluft, mediterranes Flair, nordische Weite – und eine neue Rolle an Bord. Am 11. April startet meine nächste Reise – dieses Mal auf der Mein Schiff 1. Der erste Abschnitt führt mich über den Atlantik: Ich steige in der Dominikanischen Republik auf und nehme Kurs auf Europa. Eine klassische Transatlantikroute, die mich durch karibische Inselwelten Richtung Madeira und schließlich bis ins westliche Mittelmeer bringt.   Nach der Überfahrt beginnt der Sommer im Süden: Spanien, Italien, Frankreich – das Mittelmeer zeigt sich in gewohnter Vielfalt. Viele der Häfen kenne ich bereits. Für mich bedeutet das, gezielt neue Blickwinkel zu finden. Als Fotograf genieße ich es, bekannte Orte mit frischen Augen zu sehen – auch wenn die Arbeitszeit an Bord nicht immer Raum für das perfekte Licht lässt. Denn das darf man nicht vergessen: Ich bin nicht als Tourist unterwegs, sondern als Teil der Crew. Mein Job als Vitalcoach und später als Fachleiter im Sportbereich ist der Fokus. Das Fotografieren bleibt mein persönlicher Ausgleich. Im Juni ändert sich das Fahrtgebiet. Es geht in Richtung Norden. Von Kiel aus zieht die Route durch die Ostsee – Richtung Baltikum, Finnland, Schweden. Auch dort habe ich in vergangenen Reisen schon Eindrücke gesammelt. Doch jede Rückkehr fühlt sich anders an. Das Licht ist weicher, die Luft klarer, die Menschen entspannter. Und ich? Nutze die Gelegenheiten, die ich habe – auch wenn sie manchmal kurz sind. Nach dem nördlichen Abstecher geht’s in die Adria. Kroatien, Albanien, Griechenland. Ich freue mich auf die rauere Küstenlinie und die Kontraste zur vorherigen Route. Immer wieder spannend, wie unterschiedlich Europa sein kann – je nachdem, an welchem Ufer man steht.   Im Juli wartet eines meiner Highlights: Island. Reykjavik, Akureyri – Namen, die für mich mehr bedeuten als Koordinaten. Ich war schon einmal dort. Die Stimmung, die Landschaft, das Licht – das ist etwas, das man nicht vergisst. Diesmal möchte ich andere Perspektiven einfangen. Vielleicht nicht zur perfekten Tageszeit – aber manchmal liegt genau darin der Reiz. Zum Abschluss meiner Reise dreht sich alles noch einmal um den Norden: Norwegens Fjordwelten, das Nordkap, Spitzbergen. Danach geht’s langsam wieder in wärmere Gefilde. Die letzten Stopps führen mich durch den Mittelmeerraum zurück nach Palma de Mallorca. Dort endet am 14. August meine Zeit auf See – zumindest für diesen Einsatz.   Was diesen Vertrag für mich besonders macht: Es ist mein vierter. Ich kenne die Abläufe, die Herausforderungen, die Chancen. Ich übernehme erstmals dauerhaft die sportliche Leitung an Bord – eine Verantwortung, auf die ich mich freue. Gleichzeitig gibt mir das Wissen um die Orte die Möglichkeit, mich noch mehr auf die Qualität meiner Fotografie zu konzentrieren – trotz begrenzter Zeit. Denn so sieht mein Alltag aus: arbeiten, organisieren, mit Menschen arbeiten – und zwischendurch versuchen, die besonderen Momente mit der Kamera festzuhalten. Nicht immer zur goldenen Stunde, nicht immer mit maximaler Ruhe. Aber immer mit Leidenschaft. Vier Monate. Drei Fahrtgebiete. Ein Lebensstil. Das ist kein Urlaub. Es ist kein Vanlife. Es ist mein Job – und meine Art, die Welt zu erleben. Stück für Stück. Hafen für Hafen. Auch dann, wenn ich sie nicht immer in voller Gänze entdecken kann. Ich freue mich auf das, was kommt – auf das Bekannte, das Neue, das, was dazwischen liegt. Mehr von mir findet Ihr in meinem Blog, jede Woche Samstag um 10:00Uhr.  

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Fotografie Kroatien

Meine fotografie Highlights des Balkan Roadtrips 2025

Vom 25. Februar bis zum 30. März war ich etwa 8.500 Kilometer unterwegs – von Kroatien über Albanien bis nach Italien. In dieser Zeit Fotografierte ich viel, aber sieben Aufnahmen haben mich besonders gepackt. Nicht wegen einer perfekten Planung oder idealer Lichtverhältnisse. Im Gegenteil: Die besten Momente waren die, mit denen ich nicht gerechnet habe. Plitvicer Seen, Kroatien – als würde die Natur komponieren Der Besuch der Plitvicer Seen war eigentlich spontan – und dass daraus zwei meiner absoluten Lieblingsfotos des Roadtrips werden würden, hätte ich so nicht erwartet. Das erste Bild zeigt den kleineren Wasserfall mit dem Steg im Vordergrund. Was mich hier besonders fasziniert hat, ist das natürliche Lichtspiel: Der Hintergrund liegt leicht im Schatten, vorne wirkt alles heller – dadurch entsteht eine fast mystische Tiefe. Ich habe das Bild relativ entsättigt, sodass vor allem das grünlich-türkise Wasser und das helle Braun des Grases im Kontrast stehen. Der Fokus liegt mittig, aber das Bild wirkt dennoch rundum klar. Die Linienführung durch den Steg lenkt den Blick perfekt durch das Bild. Das zweite Foto zeigt das größere Panorama – mit dem mächtigen Wasserfall im Hintergrund. Der Himmel ist grau, keine harte Sonne, was die Farben sanfter, aber gleichzeitig kontrastreicher wirken lässt. Auch hier war kaum Bearbeitung nötig. Besonders gefällt mir, wie sich der Farbfluss vom Wasser nach unten zieht – von Türkis ins Braun und schließlich ins Dunkelgrüne. Blue Eye, Albanien – Klarheit trifft Komposition Zweiter Spot, zwei starke Bilder. Das „Blaue Auge“ ist eine der bekanntesten Quellen Albaniens – und bietet eine Farbtiefe, die ich so selten gesehen habe. Das erste Bild entstand auf einer kleinen Plattform und zeigt den Fluss, der sich von der Quelle wegbewegt. Die türkisen und grün-bläulichen Töne im Wasser kommen direkt so aus der Kamera – fast surreal. Durch das klare Wasser sieht man jede Struktur am Boden. Die Sättigung ist leicht reduziert, wodurch das Bild nicht überladen wirkt, sondern natürlich und ausgewogen bleibt. Besonders spannend finde ich hier, wie das Licht mit dem Wasser spielt und die Tiefe des Bildes ganz ohne Effekte erzeugt. Das zweite Bild lebt von seiner Reduktion: Eine Wurzel durchzieht den Vordergrund und wird zum klaren Fokuspunkt. Sie liegt scharf im Bild, genauso wie der Wasserbereich direkt darunter, in dem man die Klarheit und den Schimmer des Wassers erkennen kann. Der Hintergrund ist deutlich weicher gehalten, mit einem leichten Türkis – aber das Zentrum des Bildes bleibt eindeutig bei der Wurzel und dem Spiel des Lichts auf dem Wasser darunter. Eine ruhige Komposition mit klarer Fokussierung. Venedig, Italien – Street, Struktur und echtes Leben Venedig war mein letzter Stopp – und hier entstanden drei sehr unterschiedliche, aber für mich starke Aufnahmen. Das erste Foto zeigt eine unscharfe Person im Vordergrund auf einer Brücke, die in Richtung der typischen Häuserfassaden blickt. Der Fokus liegt bewusst auf den Gebäuden – bröckelnd, charmant, typisch Venedig. Der leichte Schleier vor dem Motiv gibt dem Bild etwas Dokumentarisches – als wäre man zufällig dabei. Das zweite Bild ist durch ein Gitter fotografiert – mit Rauten, die wie ein Rahmen wirken. Ich habe bewusst nicht durch die Öffnung fotografiert, sondern das Muster mit einbezogen. Die Mitte ist scharf, das Wasser des Kanals ruhig, die Gebäude klar erkennbar. Die Unschärfe außen herum gibt dem Foto eine gute Tiefe – und macht es visuell spannender als einen klassischen Shot über das Geländer hinweg. Und dann ist da noch das Gespräch zweier Italiener. Ein Mann im blauen Mantel, mit Sonnenbrille, Zigarette in der Hand. Der Hintergrund ist unscharf, aber es braucht ihn auch nicht – denn der Mann trägt dieses Bild. Ausdruck, Körperhaltung, Kleidung – das ist ein Bild aus dem Alltag, wie man es nicht stellen könnte. Ein echter Moment. Und genau darum geht’s für mich in der Street-Fotografie. Diese sieben Bilder waren meine persönlichen Highlights aus einem Monat on the road. Nicht, weil sie perfekt sind. Sondern, weil sie einen echten Moment einfangen – Licht, Struktur, Bewegung und vor allem Atmosphäre. Fotografie ist für mich nicht das Einfrieren von Schönheit. Es ist das Erleben von Augenblicken, in denen alles zusammenkommt.   ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Sonnenaufgang im Paklenica Nationalpark

Mein 4-tägiges Paklenica Abenteuer im Velebit

Vier Tage allein durch den Nationalpark Paklenica – mit knapp 17 kg Gepäck, drei Hütten, 45 km Strecke und der Klarheit, die man nur in der Stille der Berge findet. Inhaltsverzeichnis • Tag 1 – Aufstieg zur Hütte Viskočia • Tag 2 – Von Viskočia zur Containerhütte Sugarska Duliba • Tag 3 – Hüttentag mit Aussicht: Zur Strelo/Struge Cabin • Tag 4 – Abstieg ins Tal und zurück zur Straße • Mein Fazit zur Winterwanderung im Paklenica-Nationalpark • Externe & interne Links Tag 1 – Aufstieg zur Hütte Viskočia Am 16. März startete meine Tour im Nationalpark Paklenica – mit rund 17 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken, darunter Kamera, Drohne, Schlafsack, Verpflegung, Wasserfilter und alles, was ich für vier Tage draußen brauchte. Mein Ziel für den Tag: die Hütte Viskočia, etwa 18 Kilometer entfernt, mit satten 1.730 Höhenmetern bergauf. Der Weg begann entspannt, wurde aber mit jedem Kilometer steiler. Technisch nicht besonders schwierig, aber lang – und mit dem Gewicht auf dem Rücken spürt man jeden Höhenmeter. Schnee lag nur stellenweise, meist am Rand, und es war nie so viel, dass man besondere Ausrüstung gebraucht hätte. Gegen Nachmittag wurde es ruhiger, die Luft klarer, die Landschaft karger. Als ich die Hütte am Abend erreichte, war ich allein. Kein Empfang, keine Geräusche – nur Wind, Holz, Berge. Ich kochte mir etwas, rollte den Schlafsack aus und genoss diese Stille. So hatte ich mir den Start gewünscht. Tag 2 – Von Viskočia zur Containerhütte Sugarska Duliba Am 17. März ging’s weiter – zur Containerhütte Sugarska Duliba. Die Etappe war mit 13,9 Kilometern und insgesamt 1.780 Höhenmetern (davon 780 aufwärts und 1.000 abwärts) körperlich anspruchsvoll, aber technisch gut machbar. Der Weg war meist frei – nur in höheren Lagen lagen noch kleinere Schneefelder, aber keine durchgehende Schneedecke. Ich kam gut voran, auch wenn ich fast den ganzen Tag niemanden sah. Das war genau das, was ich suchte – allein unterwegs sein, mit der Umgebung, mit mir, ohne Ablenkung. Am späten Nachmittag erreichte ich die Containerhütte. Sie liegt etwas einsam in einer Senke, aber gut geschützt. Ich machte mir etwas Warmes, sicherte ein paar Aufnahmen und genoss den Sonnenuntergang mit einer beeindruckenden Bergkulisse. Tag 3 – Hüttentag mit Aussicht: Zur Strelo/Struge Cabin Der dritte Tag, 18. März, führte mich weiter Richtung Strelo / Struge Cabin. Mit 8,85 Kilometern, 680 hm bergauf und 850 hm bergab war die Etappe kompakter – aber nicht zu unterschätzen. Die Route bot eine schöne Mischung aus Panorama und ruhigen Abschnitten. Die Schneepassagen waren kurz, übersichtlich und meist problemlos begehbar. Keine Ketten, keine ausgesetzten Stellen – einfach Natur und Stille. Ich ließ mir an dem Tag mehr Zeit, machte Fotos, genoss die Einsamkeit und war mit jedem Schritt näher bei mir. An der kleinen Hütte angekommen, war wieder niemand da – ich hatte alles für mich. Einfache Ausstattung, aber mehr brauchte es nicht. Ich war angekommen, draußen, ruhig – und zufrieden. Tag 4 – Abstieg ins Tal und zurück zur Straße Am 19. März ging’s früh raus – zurück ins Tal. Die Etappe war 5,05 Kilometer lang mit 1.000 Höhenmetern bergab. Ich war gegen 8:15 Uhr unten. Das war der körperlich leichteste Tag, aber vom Kopf her der, an dem ich am meisten realisiert hab, was die Tour eigentlich war: Kein Event, kein Wettkampf, kein Ziel zum Abhaken. Einfach vier Tage allein in der Natur – mit allem, was man braucht, aber ohne Überfluss. Ich trampte zurück zum Auto, lief noch ein Stück durch den Ort – 18.000 Schritte standen auf der Uhr – und war dann wieder da. Wieder im Trott. Aber innerlich einen Schritt weiter. Mein Fazit zur Winterwanderung im Paklenica-Nationalpark Insgesamt waren es rund 45 Kilometer, 3.220 Höhenmeter bergauf, 3.170 bergab, und ca. 16,5 Stunden reine Gehzeit – verteilt auf vier Tage. Aber ehrlich: Die Zahlen waren irgendwann zweitrangig. Es ging darum, mal wieder rauszukommen. Kein Empfang. Kein Lärm. Kein Termindruck. Nur Bewegung, Natur, Reduktion. Für alle, die wirklich mal abschalten wollen – nicht digital, sondern physisch und mental – ist die Winterwanderung in Paklenica eine klare Empfehlung. Nicht extrem. Aber echt. Und genau das macht’s besonders. Offizielle Website des Nationalparks Paklenica   ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen  

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