Autorenname: Gerome Oberste-Lehn

7 Tage, 7 Eindrücke: Abschiedsrunde auf Madeira und den Kanaren (12.01.–19.01.2025)

Die letzte Rundreise meines Vertrags steht bevor, und ein besonderes Highlight erwartet uns in Madeira, wo wir eine letzte Overnight verbringen werden. Der bevorstehende Abschied gibt diesem Aufenthalt eine besondere Bedeutung – es ist die letzte Gelegenheit, die Insel intensiv zu erleben, die Atmosphäre aufzusaugen und vielleicht ein paar der besonderen Orte zu besuchen, die mir in den letzten Monaten ans Herz gewachsen sind. Von Funchal geht es weiter nach La Palma und Teneriffa, bevor wir erneut in Las Palmas ankommen. Diese vertrauten Häfen markieren den Abschluss einer langen Zeit auf See und haben mittlerweile fast schon ein Heimatgefühl geschaffen. Während ich mich auf neue Ziele und Herausforderungen freue, genieße ich diese letzte Woche in vollen Zügen. Die Balance aus Arbeit und Erkundung auf diesen letzten Etappen macht den Abschied leicht und schwer zugleich – ein würdiger Abschluss, der mich die Erlebnisse und Routinen der letzten Monate in einem besonderen Licht sehen lässt.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Routine mit Heimatgefühl auf See (05.01.–12.01.2025)

Eine neue Woche, dieselben Häfen – und doch hat diese Routine etwas Vertrautes, fast wie ein Stück Heimat. Von Las Palmas aus machen wir uns auf den Weg über die bekannten Stationen: Agadir, Lanzarote, Teneriffa und La Gomera. Während die Häfen oft dieselben sind, entsteht mit jedem Besuch eine besondere Verbundenheit. Es ist, als würde ich immer wieder an Orte zurückkehren, die ich bereits in- und auswendig kenne, und doch gibt es jedes Mal neue Details zu entdecken, kleine Veränderungen, die ich mittlerweile fast wie ein Einheimischer wahrnehme. Jeder Hafenstopp wird so zu einer Art Ritual, ein kurzer Moment der Vertrautheit und Beständigkeit zwischen dem Leben und Arbeiten an Bord. Manchmal nutze ich diese „Heimkehr“ für kleine Spaziergänge, um einfach die Atmosphäre aufzusaugen. Diese Woche zeigt mir erneut, wie sich auch auf Reisen ein Gefühl von Zuhause entwickeln kann – eine Konstante inmitten der Bewegungen auf See, die den Alltag ein wenig leichter und familiärer macht.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Weihnachten unterwegs – zwischen Bordalltag und festlichen Momenten (22.12.–29.12.2024)

Weihnachten auf See zu verbringen, weit entfernt von der gewohnten Umgebung, ist eine besondere Erfahrung, die sich sowohl ungewohnt als auch faszinierend anfühlt. Während wir in Las Palmas und Santa Cruz auf Teneriffa anlegen und die festliche Beleuchtung an den Häfen ein letztes Mal bewundern, nähert sich der Heiligabend – und mit ihm die Realität, dass das Fest der Familie dieses Jahr anders aussieht. Statt des typischen Weihnachtsgefühls mit Schnee und vertrauten Gesichtern verbringen wir den 24. Dezember auf See, umgeben vom weiten Ozean und einer Crew, die ebenfalls die Besonderheit dieser Zeit spürt. Am ersten Weihnachtstag legen wir in Agadir an, ein eher ungewöhnlicher Ort für die Feiertage und doch spannend, die Stadt in dieser Jahreszeit zu erleben. Nach einem weiteren Halt in Arrecife auf Lanzarote geht es nach San Sebastián auf La Gomera. Der festliche Rahmen auf den Inseln zeigt mir, wie unterschiedlich Weihnachten überall zelebriert wird, doch ein Hauch von Vertrautheit schwingt mit, auch wenn ich weiß, dass dieser Dezember anders ist. Zurück in Las Palmas endet diese besondere Woche, in der die Brücke zwischen Arbeit, Entdeckungen und der Magie von Weihnachten auf eine neue Weise spürbar wurde. Ein Weihnachten, das trotz der Entfernung zu etwas ganz Eigenem wird – ein Moment, den ich wohl nicht so schnell vergessen werde.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Zwischen Bordalltag und festlicher Stimmung (15.12.–22.12.2024)

In der Woche vor Weihnachten nimmt die Reise eine besondere Atmosphäre an, denn überall auf den Inseln sieht man bereits festliche Dekorationen und Lichterketten, die Straßen und Gebäude schmücken. Wir starten in Las Palmas, und auch hier ist die Vorfreude auf das Fest spürbar – eine schöne Abwechslung im gewohnten Umfeld. Nach einem Tag auf Gran Canaria geht es weiter nach Fuerteventura und dann über einen Seetag nach Funchal auf Madeira. Madeira selbst ist bekannt für seine weihnachtlichen Vorbereitungen, und obwohl meine Zeit hier begrenzt ist, freue ich mich, wenigstens einen kurzen Eindruck von der festlichen Dekoration zu erhaschen. Die Route führt uns dann nach La Palma und Teneriffa, wo ebenfalls Lichter und Dekorationen das Stadtbild prägen. Diese kurzen Landgänge bieten diesmal nicht nur die Gelegenheit, die gewohnten Häfen zu besuchen, sondern auch ein Stück weihnachtliche Stimmung in den milden Temperaturen der Kanaren mitzunehmen. Die Woche endet mit einem weiteren Seetag, bevor wir wieder nach Las Palmas zurückkehren. Diese besondere Zeit des Jahres verleiht der Routine einen Hauch von Gemütlichkeit, selbst wenn der Bordalltag weiterhin im Fokus steht. Es ist schön zu sehen, wie die Feiertage auch hier zelebriert werden, und ich genieße die festliche Atmosphäre auf den Inseln in vollen Zügen, bevor es bald in die Weihnachtszeit geht.

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Ein Morgen auf Madeira – spontan und voller Highlights

Es gibt diese Tage, die komplett ungeplant anfangen und trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – richtig gut werden. Mein Ausflug über Madeira am 28. November war genau so ein Tag. Mit nur drei Stunden Zeit, ein bisschen Chaos im Vorfeld und einem Mietwagen, der erst in letzter Sekunde organisiert wurde, habe ich es geschafft, einen Morgen voller Eindrücke und Highlights zu erleben. In der Nacht vorher war noch unklar, ob ich überhaupt ein Auto bekomme. Ich hatte meine Tasche vorsorglich gepackt, meine Drohne und Kamera griffbereit, und habe verschiedene Autovermietungen angerufen. Schließlich hatte ich Glück: Eine Vermietung brachte mir den Wagen um 8:15 Uhr direkt zum Hafen. Perfekt für meinen Plan, denn ich musste um 12:00 Uhr wieder zurück auf dem Schiff sein. Noch besser war, dass ich mir den Wagen mit einem Kollegen teilte, der ihn später übernahm – so hatte ich die maximale Freiheit, ohne mich um die Rückgabe zu kümmern. Mein erster Stopp führte mich nach São Vicente. Die Fahrt dorthin war schon beeindruckend. Madeira hat diese wilde, ursprüngliche Atmosphäre, die sich wie ein Mix aus Dschungel und alter Zivilisation anfühlt. Die Straßen winden sich durch grüne Schluchten, alles ist dicht bewachsen, und es fühlt sich an, als wäre die Insel ein einziger lebendiger Organismus. In São Vicente parkte ich direkt an der Küste. Hier holte ich das erste Mal die Drohne raus, und dieser Moment war ohne Frage das Highlight des Tages. Die Küste bildete eine V-förmige Schlucht, die von oben einfach gigantisch aussah. Während die Drohne aufstieg, öffnete sich der Blick über die gesamte Landschaft – die wilden Wellen, die sich gegen die Felsen warfen, die steilen Klippen und die unendliche Weite des Meeres. Es war einer dieser Momente, in denen man einfach stehenbleibt und nur staunt. Genau dafür liebe ich solche Ausflüge. Von São Vicente fuhr ich weiter nach Seixal, einem weiteren beeindruckenden Ort an der Küste. Hier ließ ich die Drohne noch einmal fliegen und machte ein paar Fotos. Die Landschaft hatte eine ähnliche wilde Schönheit, doch ich merkte schon, dass die Zeit drängte. Deshalb ging es nach einem kurzen Halt wieder zurück nach São Vicente, wo ich noch einen kleinen Zwischenstopp einlegte. Ich habe mir ein Café bestellt und fuhr direkt weiter zum nächsten Stopp. Der letzte führte mich dann ins Landesinnere zum Miradouro da Terra Grande. Die Straße dorthin schlängelte sich durch eine enge Schlucht, und die umliegenden Berge waren, wie so oft auf Madeira, von dichtem Grün bedeckt. Oben angekommen, ließ ich die Drohne ein letztes Mal steigen. Von der Luft aus war die Szenerie wieder etwas ganz anderes: die Straße, die sich wie ein Band durch die Landschaft zog, eingerahmt von den endlosen Berghängen. Leider blieb keine Zeit, irgendwo tiefer in die Natur zu wandern, aber allein dieser Blick von oben war es schon wert. Die drei Stunden vergingen wie im Flug. Der erste Spot in São Vicente war ohne Frage das Highlight, aber jeder Stopp hatte seinen eigenen Charme. Madeira hat eine beeindruckende Vielfalt, die mich jedes Mal aufs Neue fasziniert. Am Ende bin ich froh, dass ich den Morgen so genutzt habe. Manchmal reicht ein bisschen Spontanität, ein Mietwagen und die richtige Einstellung, um einen Tag besonders zu machen. Und Madeira liefert einfach immer – ob mit oder ohne Plan.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Zwischen Bordalltag und bekannten Ufern (08.12.–15.12.2024)

Diese Woche führt uns auf eine Route, die mittlerweile zur Routine geworden ist – die bekannten Kanarischen Inseln und ein Abstecher nach Agadir. Da ich die Häfen und Inseln schon gut kenne, fehlt mir inzwischen ein wenig die Motivation, immer wieder Neues zu entdecken. Die Zeit an Land, so kurz sie auch ist, gibt zwar die Möglichkeit, die frische Luft zu genießen und die Kamera für ein paar spontane Eindrücke zu nutzen, doch die Reize dieser Orte haben etwas nachgelassen. Nach einem Seetag erreichen wir Agadir in Marokko, das zumindest noch eine willkommene Abwechslung bietet, bevor es zurück zu den vertrauten Häfen wie Lanzarote, Teneriffa und La Gomera geht. Für mich bedeutet das diese Woche vor allem, die Arbeit in den Vordergrund zu stellen und die kurzen Landgänge als kleine Auszeiten zu nutzen. Die bekannten Landschaften und Städte bieten zwar immer wieder schöne Fotomotive, doch ich überlege, den Fokus eher auf die Routine an Bord zu legen und mich auf kommende neue Ziele zu freuen.

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Ein Sonnenaufgang über der Vulkanlandschaft – mein Abenteuer in Arrecife

Nach nur zwei Stunden Schlaf, einer wilden Nacht und einem anstrengenden Aufstieg stand ich pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Kraterrand eines inaktiven Vulkans. Was mich dort erwartete, war ein magischer Moment inmitten einer kargen und beeindruckenden Landschaft – ein Erlebnis, das ich so schnell nicht vergessen werde.   Die Nacht war kurz, die Pläne ambitioniert. Am Abend des 22. Novembers hatten wir an Bord einen Geburtstag gefeiert, ausgelassen, mit allem, was dazugehört. Erst um 2:00 Uhr fand ich den Weg zurück zum Schiff, doch an Schlaf war kaum zu denken. Bevor ich mich überhaupt ins Bett legen konnte, packte ich noch meinen Rucksack: Kamera, Objektive, Drohne – alles musste griffbereit sein. Zwei Stunden Schlaf lagen vor mir, dann würde der Wecker klingeln. Es war der Beginn eines Abenteuers, das mir lange in Erinnerung bleiben würde. Um 4:50 Uhr startete der Tag. Kein Frühstück, keine Pause, nur der Gedanke an den bevorstehenden Ausflug hielt mich wach. Um 5:10 Uhr saß ich im Mietwagen, den ich am Abend zuvor organisiert hatte, und fuhr los. Laut Google Maps sollten es 30 Minuten bis zum Parkplatz sein, gefolgt von einem kurzen Fußmarsch von 2,6 Kilometern. Doch schon die Autofahrt zog sich länger hin als erwartet, und der Fußweg entpuppte sich als deutlich anspruchsvoller und länger als geplant. Die Dunkelheit machte das Vorankommen nicht einfacher, und mein Zeitpuffer schmolz dahin. Als ich schließlich den Fuß des Vulkans erreichte, war es schon fast zu spät. Der Aufstieg begann mitten in der Nacht, ohne Lichtquelle und dem Gedanken, rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem Kraterrand zu stehen. Der Weg war steinig, das Gelände karg und unwirtlich. Doch genau diese raue Atmosphäre machte den Moment aus, als ich um 7:05 Uhr endlich oben stand. Die Landschaft, die sich vor mir ausbreitete, war beeindruckend: ein riesiger Krater inmitten einer trostlosen Vulkanlandschaft. Der Wind wehte unbarmherzig, und in der Ferne hing dichter Dunst über den Gebirgen. Es war ein Anblick, der eine Mischung aus Faszination und Respekt hervorrief. Drohnenaufnahmen waren bei diesen Bedingungen unmöglich, aber ich konnte einige Bilder machen, die den Moment festhielten. Gerade als ich mich auf den Rückweg machen wollte, beschloss ich, noch ein Stück auf die höhere Seite des Kraters zu gehen. Es war eine spontane Entscheidung, und sie sollte sich auszahlen. Plötzlich brach die Sonne durch die Wolken, perfekt eingerahmt von den Kraterrändern. Es war ein magischer Moment, der die Strapazen des Morgens rechtfertigte. Für einen kurzen Augenblick schien die Zeit stillzustehen, und ich konnte nicht anders, als diesen besonderen Moment mit der Kamera festzuhalten. Doch der Alltag wartete. Ich musste zurück, und die Uhr tickte. Der Abstieg verlief im Trailrunning-Stil, schnell und fordernd. Über loses Geröll und Staub lief ich Etappe für Etappe zurück. Die Landschaft, die sich im ersten Licht des Tages zeigte, war beeindruckend: schroffe Steinformationen und eine weite Ebene, die in der Nacht verborgen geblieben waren. Der Rückweg war alles andere als einfach, besonders mit den 10 Kilogramm Equipment auf dem Rücken. Doch um 8:15 Uhr erreichte ich schließlich den Parkplatz. Der letzte Abschnitt zurück zum Schiff war ein Wettlauf gegen die Zeit – 30 Minuten später, um 8:56 Uhr, war ich wieder an Bord. Gerade rechtzeitig, um um 9:00 Uhr mit der Arbeit zu beginnen. Erschöpft, mit 18.000 Schritten auf der Uhr und einem Kopf voller Eindrücke, fiel ich zurück in den Alltag. Doch dieses Erlebnis wird mich noch lange begleiten. Es war ein Abenteuer, das mich an meine Grenzen brachte, aber auch zeigte, wie lohnend es sein kann, diese zu überschreiten. Ein Moment für die Ewigkeit, den ich so schnell nicht vergessen werde.  

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Ein Morgen am Sant Anna – Ein Ausflug ins Ungewisse

Es war einer dieser frühen Morgen, an denen die Mischung aus Vorfreude und Müdigkeit kaum auseinanderzuhalten ist. Der 31. Oktober auf Madeira – eine Overnight auf der Insel bedeutete die perfekte Gelegenheit, einen Sonnenaufgang vom berühmten Berg Sant Anna aus zu erleben. Schon am Abend zuvor hatten wir alles vorbereitet: das Taxi organisiert, die Taschen gepackt mit Kamera und Drohne. Alles war bereit. Der Wecker klingelte um 5:40 Uhr. Noch halb verschlafen machten wir uns fertig und waren pünktlich um kurz vor sechs draußen. Der Taxifahrer wartete bereits und wir stiegen direkt ein. Es war noch dunkel, und während das Taxi die kurvigen Straßen Madeiras hinauffuhr, war die Insel in ein ruhiges, fast schon meditatives Schweigen gehüllt. Nach etwa 45 Minuten erreichten wir den Parkplatz am Berg Sant Anna. Wir stiegen aus, die kühle Luft auf dieser Höhe traf uns sofort. Der Himmel war zwar unten im Tal klar gewesen, aber hier oben war alles anders. Die Höhe brachte dichte Wolken mit sich, die den Berg in eine graue Hülle aus Nebel tauchten. Der Plan, den Sonnenaufgang in seiner ganzen Pracht zu erleben, schien auf der Kippe zu stehen. Trotzdem wollten wir uns nicht entmutigen lassen. Wir gingen ein paar Hundert Meter weiter zu einem Aussichtspunkt, der bereits von einigen anderen besucht wurde. Die Ruhe des frühen Morgens hatte hier einer spürbaren Erwartungshaltung Platz gemacht. Jeder suchte den perfekten Platz, hoffte auf die ersten Strahlen der Sonne, die den Himmel durchbrechen würden. Doch die Wolken blieben dicht. Es war dieser Moment, in dem ich mich entschied, meine Drohne auszupacken. Ich hatte sie zuvor noch nie im Einsatz gehabt, doch wenn nicht jetzt, wann dann? Das Starten der FPV-Drohne war aufregend und ein wenig herausfordernd – wie ein erster Flug ins Unbekannte. Als sie sich in die Luft erhob und über die Wolken glitt, eröffnete sich eine völlig neue Perspektive. Die Welt über der Wolkendecke war still, friedlich, fast magisch. Die Drohne flog durch Lücken in den Wolken, die den Blick auf die Ferne freigaben. Es war ein Anblick, der schwer zu beschreiben ist, aber diese Momente des Schwebens hatten etwas Beruhigendes, beinahe Meditatives. Der Sonnenaufgang selbst blieb uns verborgen, doch dieser Flug über die Wolken wurde für mich zum eigentlichen Highlight. Nach etwa 30 Minuten packten wir unsere Sachen zusammen und gingen entspannt zurück zum Taxi. Während der Rückfahrt hinunter ins Tal kehrte auch bei mir eine gewisse Ruhe ein. Manchmal sind es eben nicht die Pläne, die das Besondere ausmachen, sondern das, was man daraus macht. Es war nicht der perfekte Ausflug, wie ich ihn mir vorgestellt hatte, aber es war eine Erfahrung, die mich auf eine andere Weise bereicherte. Vielleicht werde ich es erneut versuchen, wenn ich wieder in Madeira bin. Denn das ist es doch, was uns antreibt: die Hoffnung auf den einen Moment, der uns unvergesslich bleibt.  

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7 Tage, 7 Eindrücke: Zwischen Bordalltag und Erkundungen (24.11.–01.12.2024)

Die nächste Woche bringt uns wieder quer über die Kanaren und sogar nach Madeira, wo ich dieses Mal die Gelegenheit nutzen möchte, die Landschaft und Stadt genauer zu erkunden. Wir starten in Las Palmas auf Gran Canaria und setzen dann unsere Reise nach Santa Cruz auf Teneriffa und La Palma fort – beides Inseln, die mit ihrer Naturvielfalt faszinieren. Auch wenn meine Tage an Bord überwiegend mit Arbeit gefüllt sind, freue ich mich auf die kurzen Momente an Land, in denen ich die Atmosphäre dieser Orte einfangen kann. Nach einem arbeitsreichen Seetag ist das Highlight dieser Woche Funchal auf Madeira. Die Stadt und die umgebenden Landschaften sind wie geschaffen, um sie zu Fuß oder mit der Kamera zu entdecken. Madeira hat eine fast schon mystische Atmosphäre, die ich in früheren Besuchen nur kurz erleben konnte. Diese Mal hoffe ich, den Reiz der steilen Klippen, der üppigen Vegetation und der historischen Altstadt intensiver wahrzunehmen. Nach einem weiteren Seetag führt uns die Reise nach Puerto del Rosario auf Fuerteventura, wo die karge, aber beeindruckende Küstenlandschaft noch einmal einen Kontrast bietet, bevor wir zurück nach Las Palmas kehren. Es wird eine Woche voller intensiver Eindrücke – eine Mischung aus Arbeit und Entdeckung, die zeigt, wie einzigartig diese Region ist.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Zwischen Bordalltag und Erkundungen (17.11.–24.11.2024)

Diese Woche verspricht abwechslungsreiche Erlebnisse und eine besondere Möglichkeit, Marokko näher zu entdecken. Wir starten in Las Palmas, und direkt am nächsten Tag legen wir in San Sebastián auf La Gomera an. La Gomera hat eine besondere Atmosphäre, die Ruhe und Naturverbundenheit vermittelt, auch wenn der Tag durch die Arbeit an Bord bestimmt ist. Einen Tag später geht es nach Santa Cruz auf Teneriffa, eine der lebendigeren Stationen auf unserer Route, mit viel Abwechslung zwischen Stadtleben und einzigartiger Landschaft, die ich versuche, auch in den kurzen Landgängen fotografisch festzuhalten. Der darauf folgende Seetag bedeutet erneut 10-11 Stunden Arbeit – ein Tag, an dem die Natur meist nur durch die Fensterscheiben zu bewundern ist, aber das gehört zum Leben an Bord. Ein echtes Highlight erwartet mich in Agadir, Marokko. Nachdem ich das letzte Mal wegen einer Erkältung nicht von Bord konnte, hoffe ich nun, diese faszinierende Küstenstadt und ein Stück marokkanische Kultur selbst zu erleben. Nach einem Tag in Agadir fahren wir nach Lanzarote, wo uns eine Overnight in Arrecife ermöglicht, etwas tiefer in die Landschaft und Vulkanwelt der Insel einzutauchen. Ich plane, mit dem Auto den Vulkan und die einzigartigen Kraterformationen zu besichtigen, ein aufregender Kontrast zur Routine an Bord und eine perfekte Gelegenheit für ein paar außergewöhnliche Aufnahmen. Schließlich kehren wir nach Las Palmas zurück, um die Woche abzuschließen, eine Mischung aus intensiver Arbeit, kulturellen Einblicken und besonderen Naturerlebnissen, die zeigen, wie facettenreich das Leben auf einer solchen Reise ist.

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