Autorenname: Gerome Oberste-Lehn

Mae Hong song, MHS Loop, Thailand

Der Mae Hong Son Loop in Thailand: Über 1000+ Kurven

Fünf Fahrtage, viel Ruhe auf der Straße und echte Begegnungen. Nach Bangkok & Ayutthaya starte ich in Chiang Mai in den Mae Hong Son Loop – 664 km Nordthailand zwischen Wasserfällen, Hot Springs, Bergwald und kleinen Orten, die nichts „performen“ müssen, um besonders zu sein.   Chiang Mai – ruhig losrollen Der Nachtzug spuckt mich am Morgen in Chiang Mai aus. Erstmal ankommen: Frühstück, kurz ins Gym, einchecken im Stamps Backpacker Hostel. Abends zieht mich der Sunday Night Market durchs Gewusel – genau richtig, um Tempo rauszunehmen und den Kopf auf „Norden“ zu schalten. Am nächsten Tag mache ich das Bike klar, kaufe noch die Halterung für die 360-Cam, schaue mir den Wat Chedi Luang an – und merke: Ich will fahren, aber ohne Stress. Also starte ich bewusst erst später Richtung Berge. Der Dan Te Wada – Land of Angels Waterfall Park empfängt mich ruhig und grün (früh/Nebensaison top), gegenüber gibt’s lokales Frühstück „für nichts“. Weiter am späten Nachmittag zum Mok Fah Waterfall: viel Wasser, wenig Leute, einmal durchatmen, weiter. Für die Nacht reicht mir eine simple Unterkunft auf halber Strecke – wichtig ist heute nur: raus aus der Stadt, rein in den Rhythmus. Kleiner Reality-Check: Eine Woche vorher hat Starkregen zwei Straßenabschnitte weggerissen. Zum Loop-Start liegen provisorische Brücken – fahrbar, aber klar ist: Das Wetter hat großen Einfluss auf die Tour.  Pai – heißes Wasser, rote Erde, Suppe über dem Tal Am nächsten Morgen wird’s ruhig-herrlich: Hot Springs nahe meiner Unterkunft, spätvormittags fast leer. Danach rüber zum Pai Canyon. Kein Sunset, kein Drama – nur diese rote Erde, die Luft und viel Platz zum Gucken. Ein kurzer Stopp im Coffee in Love passt perfekt in den Tag; der Big Buddha ist im Umbau, also weiter zum Huen Lai Viewpoint. Abends Walking Street, Massage, schlafen. Nichts Großes – genau deshalb gut. Tags drauf geht’s Richtung Mae Hong Son. Unterwegs bleibe ich an einem Ort hängen, der eigentlich nur drei Dinge kann: Aussicht, Nudelsuppe, Stille. Ban Jabo Noodle – Füße baumeln über dem Tal, dampfende Schüssel in der Hand. Diese Mischung ist schwer zu erklären, aber leicht zu merken. Mae Hong Son selbst funktioniert bei Tageslicht eher sachlich: Tempel am See kurz anschauen, weiter. Richtig warm wird’s in einem kleinen Local-Restaurant, das mir Einheimische empfehlen. Da, wo niemand irgendwas verkaufen will, entstehen genau die Gespräche, für die ich den Norden mag.  Über Khun Yuam zur 1263 – Waldkurven & kühler Gipfel Ein Tipp eines Locals dreht meine Linie: Bei Khun Yuam statt stumpf nach Süden zu rollen, wechsle ich von der 108 auf die 1263. Unten sei es „lang und gerade“, hier oben kurviger, dichter, schöner – stimmt. Der Wald frisst die Straße, ein kurzer Kaffeestopp im Umland von Phabong, später ein Elefant in der Ferne (Sanctuary-Nähe). Abends Mae Chaem: einfache Unterkunft, dafür unfassbare Aussicht – der Moment, in dem ein Reisetag nochmal still wird. Zum Abschluss der Doi Inthanon, höchster Punkt Thailands: kühl, bewölkt, stellenweise Regen. Genau dadurch kippt die Stimmung in dieses moosige, sattgrüne „Alpin-Thailand“. Ich streife durch die Tempelanlage, warte eine Wolkenlücke ab und lasse die langen Kilometer zurück einfach laufen. Endstand: 664 km. Die Drohne bleibt fast immer im Rucksack – Wetter und Ruhe gewinnen hier öfter als Technik.  Warum der Loop hängen bleibt Der Mae Hong Son Loop ist kein „Highlight-Hopping“. Er funktioniert wie ein gutes Gespräch: fahren – anhalten – schauen – weiterfahren. Man sitzt in einer Garküche, bekommt Tipps von jemandem, der hier lebt, und merkt: Nordthailand ist ehrlich. Weniger Kulisse, mehr Alltag. Zwischen Hot Springs, Canyon und Bergwald erlebst du Natur und Leben, so wie es ist – mit nassen Straßen nach einem Unwetter, mit stillen Morgenstunden im Dampf der Quellen, mit einer Schale Nudeln über einem Tal, das in Wolkenschichten hängt. Genau deshalb bleibt der Loop: wegen der Begegnungen, der Stille zwischen den Kurven und der Freiheit, das Tempo selbst zu setzen.   Praktische Tipps (kurz & hilfreich) Zeit & Tempo: Plane 4–6 Tage ein. Lieber anhalten als „durchziehen“. Richtung & Strecke: Gegen den Uhrzeigersinn (Chiang Mai → Pai → Mae Hong Son → Mae Chaem → Doi Inthanon). Ab Khun Yuam die 1263 nehmen – schöner & kurviger. Baden & Bummeln: Hot Springs bei Pai spätvormittags (leer), Ban Jabo fürs späte Frühstück/Mittag (Aussicht!). Wetter im Blick: Nach Unwettern vor Ort nachfragen; provisorische Brücken sind möglich – Sicherheit zuerst. Mini-Kostenhinweis: Grob 1 000–1 300 THB/Tag (Benzin, Unterkunft, Eintritte). Detaillierte Kosten sammele ich später in einem separaten Guide. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen Mehr entdecken Abenteuer & Reisen Meine Reise rund um den Globus.   Mehr Fotografie & Momente Jeder Augenblick ist ein Bild wert.   Mehr Nomaden-leben Das Leben eines Digitalen Nomaden   Mehr Abenteuer warten auf uns Instagram Globe Shield-alt Abenteuer warten auf uns Instagram Globe Shield-alt

Der Mae Hong Son Loop in Thailand: Über 1000+ Kurven Weiterlesen »

Thailand 2025: Mein Start in Bangkok & Ayutthaya

Mein längster Trip bisher – eigentlich war nur eine 45-tägige Reise geplant. Doch dann kam alles anders, der Flug wurde vorgezogen, und so habe ich nun volle 60 Tage Zeit, Thailand intensiv zu erleben. Los ging es Ende August in Bangkok: zwei Nächte zum Ankommen, erste Eindrücke sammeln, und dann weiter nach Ayutthaya, bevor mich der Nachtzug in den Norden brachte. Bangkok – 18 Stunden Flug & die ersten Schritte Am 27. August 2025 lande ich nach fast 18 Stunden Anreise über Paris endlich in Bangkok. Trotz Müdigkeit freue ich mich, direkt einzutauchen – nicht in Sightseeing-Marathons, sondern ins Ankommen. Mein erster Eindruck ist jedes Mal derselbe: Bangkok ist laut, lebendig, ein wenig chaotisch, und genau das macht den Reiz aus. Ich habe mir bewusst zwei Nächte genommen, um den Rhythmus zu finden. Wat Arun: Am Abend vom Rooftop aus zu sehen, während der Chao Phraya unter mir vorbeizog, war ein perfekter Start. Ruhiger, als wenn man sich direkt ins Getümmel stürzt. Wat Pho: Für mich immer einer der schönsten Tempel Bangkoks. Auch beim zweiten Mal lohnt es sich – der liegende Buddha beeindruckt jedes Mal. Chinatown: Zwischen Essensständen und Neonlichtern besorge ich erste Basics. Neue Kleidung für die Reise – und genau dieser Mix aus Funktionalität und Atmosphäre ist der Grund, warum Bangkok als Startpunkt einfach funktioniert.   Von Bangkok nach Ayutthaya – die alte Königsstadt Am 29. August geht es mittags per Van Richtung Ayutthaya. Viele Reisende machen nur einen Tagesausflug dorthin, aber für mich war klar: Ich bleibe über Nacht. Die Stadt ist auf den ersten Blick unscheinbar, doch zwischen den Ruinen spürt man Geschichte. Besonders beeindruckt hat mich der Wat Ratchaburana – am Abend fast leer, nachdem die Tagesgäste längst abgereist waren. Ein stiller Moment, der zeigt, warum es sich lohnt, zu übernachten. Der berühmte Buddha-Kopf im Baum gehört zwar zu den meistfotografierten Motiven Thailands, für mich war er aber eher ein „gesehen und weiter“. Zwischen den Ruinen bin ich viel zu Fuß unterwegs gewesen. Für längere Strecken war Grab (das südostasiatische Uber) einfach praktischer und günstiger, wenn man alleine reist. Mein Tipp: Wer Zeit hat, sollte Ayutthaya abends erleben. Dann kehrt Ruhe ein, und du hast Tempel fast für dich allein. dji_export_20250830_161057_1756545057393_mastershots-mp4 Mit dem Nachtzug nach Chiang Mai Am 30. August um 22:10 Uhr startet mein Nachtzug Richtung Chiang Mai. Ich habe mir bewusst ein Ticket für die Schlafkabine gegönnt. Die Ausstattung ist einfach, aber für den Preis absolut in Ordnung. Gegen 8:40 Uhr am nächsten Morgen komme ich in Chiang Mai an – nach einer Nacht, in der man mit Ohrstöpseln durchaus erholsam schlafen kann. Für mich ist der Nachtzug nicht nur Transport, sondern auch ein Stück Reisegefühl: Langsam durch die Landschaft rollen, in dem Wissen, dass am nächsten Morgen ein komplett neuer Teil Thailands wartet. Praktische Tipps für den Start in Thailand Unterkunft in Bangkok vorbuchen: Gerade für die ersten Nächte nach einem langen Flug lohnt sich ein fixer Anlaufpunkt. Stress spart Energie. Nicht überplanen: Die ersten 24 Stunden am besten leicht halten – SIM/eSIM holen, genug trinken, kleine Wege, dann früh schlafen. Ayutthaya mit Übernachtung: Ein Tagestrip reicht kaum. Abends sind die Ruinen leer, und du erlebst die Stadt ganz anders. Nachtzug nutzen: Von Ayutthaya oder Bangkok nach Chiang Mai ist der Nachtzug perfekt – du sparst dir eine Unterkunft und kommst morgens direkt im Norden an. Mini-Kostenhinweis: Bangkok ist in vielen Bereichen (Essen, Unterkunft) spürbar teurer als der Norden. Details dazu werde ich in einem separaten Kosten-Guide zusammenfassen.   Persönlicher Abschluss Der Auftakt meiner 60 Tage Thailand hätte besser nicht sein können: Zwei Nächte Bangkok zum Ankommen, Ayutthaya mit seinen Tempeln in Ruhe erkunden und dann per Nachtzug in den Norden. Für mich war das genau die richtige Mischung aus Ankommen, Geschichte und Aufbruch. Dieser Startschuss hat mir gezeigt: Es geht nicht darum, möglichst schnell alles abzuhaken, sondern die Reise mit Ruhe zu beginnen. Und genau so möchte ich Thailand entdecken. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen Mehr entdecken Abenteuer & Reisen Meine Reise rund um den Globus.   Mehr Fotografie & Momente Jeder Augenblick ist ein Bild wert.   Mehr Nomaden-leben Das Leben eines Digitalen Nomaden   Mehr Abenteuer warten auf uns Instagram Globe Shield-alt Abenteuer warten auf uns Instagram Globe Shield-alt

Thailand 2025: Mein Start in Bangkok & Ayutthaya Weiterlesen »

Vorlage

Eigentlich waren 45 Tage geplant – am Ende wurden 60 Tage Thailand daraus. Der Flug wurde vorgezogen, die Route verlängert, die Vorfreude noch größer. Das hier ist der Start meiner bislang längsten Reise: ankommen, sortieren, losziehen. Eigentlich waren 45 Tage geplant – am Ende wurden 60 Tage Thailand daraus. Der Flug wurde vorgezogen, die Route verlängert, die Vorfreude noch größer. Das hier ist der Start meiner bislang längsten Reise: ankommen, sortieren, losziehen. Eigentlich waren 45 Tage geplant – am Ende wurden 60 Tage Thailand daraus. Der Flug wurde vorgezogen, die Route verlängert, die Vorfreude noch größer. Das hier ist der Start meiner bislang längsten Reise: ankommen, sortieren, losziehen. Eigentlich waren 45 Tage geplant – am Ende wurden 60 Tage Thailand daraus. Der Flug wurde vorgezogen, die Route verlängert, die Vorfreude noch größer. Das hier ist der Start meiner bislang längsten Reise: ankommen, sortieren, losziehen. Mehr entdecken Abenteuer & Reisen Meine Reise rund um den Globus. Mehr Fotografie & Momente Jeder Augenblick ist ein Bild wert. Mehr Nomaden-leben Das Leben eines Digitalen Nomaden Mehr Abenteuer warten auf uns Instagram Globe Shield-alt Abenteuer warten auf uns Instagram Globe Shield-alt

Vorlage Weiterlesen »

Wie sich mein Leben durch das Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff verändert hat

Wie lebt es sich ohne festen Wohnsitz, ohne klassischen Arbeitsalltag – und was passiert, wenn man sein gewohntes Leben hinter sich lässt? In diesem Beitrag erzähle ich, wie mein Weg vom Studium aufs Kreuzfahrtschiff führte – und warum ich trotz aller Herausforderungen keinen Moment bereue.   Vom Alltag an Land zur Entscheidung aufs Schiff zu gehen Vor meinem ersten Einsatz an Bord war mein Leben geprägt von Routinen – Studium, Prüfungen, Job und eine WG in Nordrhein-Westfalen. Alles war irgendwie festgefahren, durchgetaktet, von äußeren Strukturen bestimmt. Rückblickend war das keine schlechte Zeit. Aber es war auch eine Zeit, in der mir klar wurde: Ich sehe zu wenig von der Welt. Und mit dem typisch deutschen Wetter kam ohnehin selten Fernweh-Idylle auf. Die Entscheidung, alles hinter mir zu lassen, fiel nicht über Nacht – aber sie war dennoch spontan. Zwischen Google-Suchanfrage und Bewerbung auf einen Job als Personal Trainer auf einem Kreuzfahrtschiff verging nicht viel Zeit. Und plötzlich ging alles ganz schnell: Bewerbungsgespräch, Vertragsunterlagen, Startdatum. Mein Studium schloss ich noch ab, dann hieß es: Aufbruch. Neue Routinen auf See – und der Bruch mit alten Mustern Der Wechsel vom 6-Tage-Arbeitsmodell mit Lernphasen zur Sieben-Tage-Woche auf dem Schiff war weniger hart, als man denkt. Ich war bereits vorher viel eingespannt, kannte lange Tage. Doch natürlich ist der Arbeitsalltag an Bord ein anderer: Viele neue Aufgaben, Vorträge, Beratungsgespräche mit Gästen – und gleichzeitig völlig neue Bedingungen, neue Kollegen, ein neuer Lebensstil. Eine feste Routine zu entwickeln ist auf dem Schiff fast unmöglich. Was für mich geblieben ist: mein Fokus auf Bewegung, Ausgleich und bewusst gesetzte Ruhephasen. Ich habe gelernt, wie wichtig guter Schlaf ist, um dauerhaft 100 % geben zu können. Alles andere wird flexibel gehalten – so wie es die Umgebung eben zulässt. Leben ohne festen Wohnsitz – Freiheit oder Verzicht? Seitdem ich mein WG-Zimmer aufgegeben habe, lebe ich komplett ortsunabhängig. Mein Auto, mein Dachzelt, meine Kamera – das ist mein Zuhause. Natürlich bedeutet das auch, keinen wirklichen Rückzugsort zu haben. Vor allem im Urlaub, wenn ich viel unterwegs bin und zwischen Hostels, Zelt und Wagen wechsle, merke ich, wie anstrengend dieses Leben sein kann. Und trotzdem: Ich würde es nicht eintauschen. Klar, es gibt Momente, in denen ich mir wünsche, irgendwo anzukommen. Aber diese Phasen sind selten. In den meisten Fällen überwiegt das Gefühl, genau das richtige zu tun – und dort zu sein, wo ich hingehöre. Begegnungen, Werte und ein anderes Verständnis von Reichtum Was sich am meisten verändert hat? Mein Blick auf das Leben. Ich schätze Begegnungen heute viel mehr als früher. Die Freundschaften, die man auf Reisen knüpft – oft nur für wenige Tage – haben eine ganz andere Tiefe. Auch meine Einstellung zu materiellen Dingen hat sich verändert: Ich besitze wenig, aber brauche auch nicht mehr. Stattdessen investiere ich in Erlebnisse, Bilder, Erinnerungen. Und dann gibt es natürlich auch die Zweifel – oder besser: nachdenkliche Phasen. Wenn man allein reist, ist man auch oft mit sich selbst allein. Aber diese Zeiten gehören dazu. Und meistens sieht die Welt schon am nächsten Tag wieder anders aus. Die große Frage: Warum nicht einfach machen? Wenn ich Menschen begegne, die mit dem Gedanken spielen, ihr Leben zu verändern, aber zögern – dann sage ich: Was kannst du verlieren? Ich hatte eine Ausbildung, ein Studium, war angestellt und selbstständig – ich hätte jederzeit wieder in ein sicheres Leben zurückkehren können. Aber warum sollte ich? Wenn du spürst, dass du etwas ändern willst, dann tu es. Nicht irgendwann. Jetzt. Denn zu viele Gedanken hindern dich oft nur am Handeln. Und dein Leben gehört nur dir. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

Wie sich mein Leben durch das Arbeiten auf dem Kreuzfahrtschiff verändert hat Weiterlesen »

Ostsee, Nordsee & ein Sommer voller Abschlüsse – Reise 13 mit der Mein Schiff 1

Die letzte Reise meines Sommervertrags auf der Mein Schiff 1 führt mich ein letztes Mal durch vertraute Häfen im Baltikum und Skandinavien – zwischen Danzig und Kopenhagen, Rückblick und Ausblick. Eine Etappe voller Routine, aber auch voller besonderer Momente. Kiel als Start und Ziel – ein Kreis schließt sich Am 2. August beginnt meine dreizehnte und letzte Reise dieser Saison. Von Kiel aus geht es noch einmal Richtung Osten, durch das Baltikum, dann nordwärts nach Skandinavien, ehe es über Dänemark wieder zurückgeht. Diese Route ist ein Finale mit Highlights: Städte, die ich inzwischen in- und auswendig kenne – aber dadurch auch gezielter erleben kann. Ich habe nicht das Gefühl, „fertig“ zu sein – im Gegenteil. Diese Etappe gibt mir die Chance, bekannte Orte nochmal ganz bewusst wahrzunehmen. Kein Druck, nichts Neues. Einfach ankommen, beobachten, festhalten. Letzter Loop durch das Baltikum Am 3. August geht es los mit Danzig – für mich ein fotografischer Klassiker. Alte Speicher, moderne Hafenbereiche, Altstadtflair – kompakt, aber voller Tiefe. Der nächste Stopp ist Klaipėda, ein ruhigerer Hafen, der gerade durch seine Schlichtheit wirkt. Ich war oft dort, aber ich entdecke immer wieder neue Winkel. Riga am 5. August ist einer meiner liebsten Stopps dieser Tour. Die Fassaden, die Kontraste, das Tempo der Stadt – perfekt für kurze Streifzüge, egal ob mit Kamera oder einfach nur mit offenen Augen. Skandinavische Klassiker – klar & konstant Am 7. August erreichen wir Tallinn, dann folgen Helsinki und Stockholm – Städte, die für mich wie eine zweite Heimat auf dieser Route geworden sind. Ich habe dort schon viel fotografiert, aber es gibt immer noch Perspektiven, die ich neu finde. Visby auf Gotland ist eine dieser kleinen, ruhigen Perlen: am 10. August eine letzte Gelegenheit, einen entschleunigten Landgang zu genießen, bevor wir Kurs zurück in Richtung Westen nehmen. Der letzte Abschnitt: Skagen, Aarhus, Kopenhagen Nach einem Seetag am 11. August geht es nach Skagen – eine Ecke Dänemarks, die ich schätze. Wind, Dünen, Licht. Fast schon symbolisch für einen Abschluss. Aarhus und Kopenhagen bilden die finalen Stationen. Zwei Städte mit Charakter, in denen ich noch einmal die Kamera auspacken möchte – nicht, um etwas zu dokumentieren, sondern um etwas zu fühlen. Diese letzten Tage fühlen sich anders an. Ich merke, wie viel ich in den letzten Monaten erlebt habe – und wie viel ich davon mitnehme. Diese Reise ist nicht spektakulär, sondern rund. Genau das macht sie so stark. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

Ostsee, Nordsee & ein Sommer voller Abschlüsse – Reise 13 mit der Mein Schiff 1 Weiterlesen »

Zwischen Linse und Alltag – Fotografieren im Schiffsalltag 🛳️📸

Wie ich in meinem Schiffsalltag fotografiere, plane und trotzdem kreativ bleibe Wenn dein Arbeitsplatz ein Kreuzfahrtschiff ist und du nebenbei deiner Leidenschaft für Fotografie nachgehst, entsteht ein spannender Balanceakt zwischen Job, Alltagsroutinen und kreativer Freiheit. In diesem Beitrag gebe ich dir einen ehrlichen Einblick, wie ich es schaffe, trotz enger Zeitfenster und wechselnder Bedingungen meine Kamera zu zücken – und wieso genau das manchmal herausfordernder ist, als man denkt. Alltag an Bord – begrenzte Freiräume, klare Strukturen Ich arbeite im Sportbereich auf der Mein Schiff 1 – meist in zwei Schichten: von 8–12 Uhr und 16–20 Uhr. An Hafentagen habe ich also ungefähr vier Stunden Zeit, um rauszugehen, Orte zu erkunden und Bilder zu machen. An Seetagen dagegen bin ich durchgehend im Einsatz – ohne Landgang, ohne Fotospots, ohne Sonne im Gesicht. Das klingt erstmal machbar, aber: Nicht jeder Hafen liegt fotogen oder zentral. Manchmal ist der Standort des Schiffs einfach ungünstig, sodass sich das Rausgehen trotz „Pause“ kaum lohnt. Dann bleibt die Kamera im Rucksack. Zwischen Pflicht und Perspektive – Fotografieren mit Plan Gerade weil meine Zeit begrenzt ist, plane ich meine Fotoeinsätze gezielt vorab. Ich arbeite mit Google Maps, Online-Bildersuchen und KI-Unterstützung, um Locations zu sichten und eine klare Entscheidung zu treffen: lohnen sich Kamera, Drohne oder doch nur das iPhone? Meine Ausrüstung ist professionell, aber reduziert auf das Wesentliche: Sony Alpha 7 IV G Master Objektive 24–70 mm & 70–200 mm DJI Mini 4 Pro Drohne iPhone 16 Pro Insta360 X5 für spontane Perspektiven Je nach Gegebenheiten entscheidet sich mein Setup: filme ich, fotografiere ich, nutze ich eher Zoom oder Weitwinkel, nehme ich die Drohne mit oder bleibe ich schlicht beim Smartphone. Jeder Hafen verlangt eine andere Herangehensweise – und oft auch Spontanität, wenn das Wetter nicht mitspielt oder die Stimmung einfach nicht passt. Kreativität unter Druck – zwischen Sonnenuntergang und Zeitfenster Die größte Herausforderung ist nicht das Equipment – es ist die Zeit. Sonnenaufgänge? Meist legen wir später an. Sonnenuntergänge? Oft sind wir dann schon unterwegs. Das bedeutet: die „goldenen Stunden“ entfallen fast immer. Ich muss lernen, auch bei hartem Licht kreativ zu werden und mich von Licht und Schatten leiten zu lassen. Manchmal verspüre ich sogar einen inneren Druck, jetzt „unbedingt etwas fotografieren zu müssen“ – weil sich der Landgang sonst verschwendet anfühlt. Und das, obwohl ich genau weiß, dass es nicht immer funktioniert. Kreativität ist kein Schalter, den man umlegt. Sie ist stimmungsabhängig – und sie braucht Freiraum. Warum ich trotzdem fotografiere – und wie ich mich motiviere Es gibt auch Momente, in denen ich einfach nicht die Energie habe, rauszugehen und den perfekten Shot zu suchen. Vor allem nach intensiven Wochen an Bord, in denen ich fast durchgehend arbeite, wird die Kamera schwerer, die Lust kleiner, der Wille müder. Aber dann erinnert mich ein Sonnenstrahl, ein Lichtspiel auf dem Wasser oder ein interessantes Gesicht daran, warum ich angefangen habe. Fotografie ist für mich eine Art des Festhaltens, der Reflexion, der Verarbeitung. Sie ist mein Weg, Eindrücke zu konservieren und Erlebnisse sichtbar zu machen – nicht nur für mich, sondern auch für alle, die mir folgen und meinen Weg ein Stück weit mitgehen. Fazit: Zwischen Dienstplan und Bildmoment – ein kreativer Spagat Fotografie auf dem Schiff ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist ein Kampf gegen die Zeit, gegen Umstände – aber auch ein Geschenk. Denn durch meine Arbeit bin ich an so vielen verschiedenen Orten, die ich sonst vielleicht nie gesehen hätte. Ich nutze, was ich habe – an Zeit, an Licht, an Möglichkeiten – und schaffe daraus kleine Momentaufnahmen, die bleiben. Und genau diese Momente machen meine Reise lebendig. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie  🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

Zwischen Linse und Alltag – Fotografieren im Schiffsalltag 🛳️📸 Weiterlesen »

Zwischen Skandinavien Flair & Altstadtgassen – Reise 12 mit der Mein Schiff 1

Diese einwöchige Skandinavien-Ostsee-Reise bringt mich zu vertrauten Klassikern: Stockholm, Tallinn und Helsinki. Drei Städte mit starker Identität, kultureller Tiefe – und der Möglichkeit, auch im eng getakteten Arbeitsalltag besondere Perspektiven zu entdecken. Kurze Etappe, große Wirkung – Reise 12 auf der Mein Schiff 1 Am 25. Juli starte ich in Kiel zur zwölften Etappe meines Vertrags auf der Mein Schiff 1. Die Route ist vergleichsweise kurz, aber mit bekannten Favoriten bestückt – darunter Stockholm, Tallinn und Helsinki. Diese Woche steht ganz im Zeichen nordischer Klarheit, geschichtsträchtiger Gassen und ruhiger Seetage. Für mich bedeutet das: Alltagsroutine an Bord – aber mit Raum für feine Nuancen an Land. Zwei Tage Stockholm – zwischen Altstadt und Wasserkanten Stockholm ist eine Stadt, in der ich mich schnell zurechtfinde – und das ist gut so. Denn bei einer Overnight, wie wir sie am 27. und 28. Juli hier haben, zählt jede Minute. Ob Gamla Stan am frühen Abend, ein schneller Fotospot über den Dächern oder ein ruhiger Blick über die Uferlinie – Stockholm bietet selbst bei kürzester Zeit große Bilder. Ich versuche hier nicht, neue Sehenswürdigkeiten zu „sammeln“, sondern bekannte Orte tiefer zu erfassen. Diese Stadt ist fotogen, inspirierend und bietet die perfekte Mischung aus Bewegung und Gelassenheit. Tallinn & Helsinki – Kontraste auf engem Raum Nach dem skandinavischen Flair folgt mit Tallinn am 29. Juli ein kompletter Szenenwechsel: mittelalterlich, kompakt, farbig. Die engen Gassen der Altstadt sind vertraut, aber nie langweilig – vor allem nicht durch den Einfluss des Lichts, das im Sommer besonders weich fällt. Helsinki, am 30. Juli, ist wieder zurückhaltender. Weite, Wasser, klare Architektur. Ich mag das Spiel der Symmetrie dort – sowohl fotografisch als auch im Rhythmus der Stadt. Selbst kurze Spaziergänge entlang des Hafens oder durch das Designviertel wirken entschleunigend. Beide Städte lassen sich schnell erschließen, was für mich als Crewmitglied mit knappen Zeitfenstern entscheidend ist. Arbeiten im Fluss – Entdecken im Detail Diese Route gibt mir die Möglichkeit, auch während meiner Arbeit als Fachleiter im Sportbereich wieder kurze kreative Impulse aufzufangen. Ich habe meine Routine gefunden – das hilft mir, effizient zu planen, wann ich kurz raus kann, wo es sich lohnt, die Kamera mitzunehmen und wann es besser ist, den Moment einfach so zu genießen. Was ich besonders an dieser Etappe schätze: Sie ist überschaubar, strukturiert, aber voller Inhalt. Sie fordert mich nicht durch Neues – sondern belohnt durch Tiefe. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

Zwischen Skandinavien Flair & Altstadtgassen – Reise 12 mit der Mein Schiff 1 Weiterlesen »

Nordische Vielfalt auf See – Reise 11 mit der Mein Schiff 1

Von Århus bis Kopenhagen – auf dieser Ostsee-Route erlebe ich den hohen Norden mit all seinen Kontrasten. Historische Städte, klare Luft und ein Hauch Sommerabenteuer. Meine Reise durch den Norden: Ostsee, Hansestädte & skandinavisches Flair Reise 11 führt mich vom 14. bis 25. Juli auf der Mein Schiff 1 durch eine der vielseitigsten Regionen Europas: die Ostsee. Start- und Zielhafen ist Kiel, dazwischen liegen faszinierende Ziele in Dänemark, Polen, Litauen, Estland, Finnland und Schweden. Eine Reise voller klarer Luft, bunter Altstädte und ganz eigener Atmosphäre – mit ruhigen Seetagen dazwischen, die zur Regeneration und Reflexion einladen. Unterwegs durch Geschichte und Natur Schon Århus, die erste Station, bietet einen spannenden Einstieg – eine Stadt, die Altes und Neues auf kreative Weise verbindet. Danach geht es über Gdynia in Polen, das gemeinsam mit dem benachbarten Danzig für mich zu den Geheimtipps gehört: maritimer Flair trifft hier auf Backsteingotik und moderne Hafenstadt. Besonders reizvoll für Fotografen – wenn das Licht stimmt und die Zeit reicht. Auch Klaipėda in Litauen ist wieder Teil der Route. Eine kompakte, unterschätzte Stadt mit historischer Altstadt und Nähe zur Küstenlandschaft – perfekt für spontane Fotoausflüge, sofern es die Dienstzeiten zulassen. Skandinavische Klassiker mit Tiefe Der skandinavische Teil der Reise ist jedes Mal ein Highlight für sich: Tallinn, die mittelalterliche Perle Estlands, ist wie gemacht für Street-Fotografie. Helsinki begeistert mich durch seine architektonische Klarheit und Nähe zum Wasser. Und Stockholm bietet mit seinen Brücken und Inseln eine Kulisse, die kaum abwechslungsreicher sein könnte. Visby auf Gotland ist für mich ein ganz besonderer Ort: UNESCO-Weltkulturerbe, alte Stadtmauern, schwedischer Charme – eine Kulisse wie aus einem Roman. Zwischen all diesen Highlights liegen zwei ruhigere Seetage – willkommene Pausen im Arbeitsalltag an Bord. Arbeiten an Bord – und die Freiheit dazwischen nutzen Wie bei jeder Etappe meines Vertrags bin ich nicht als Urlauber an Bord, sondern als Vitalcoach und inzwischen auch Fachleiter im Sportbereich. Das bedeutet Organisation, Teamführung und Kursplanung – aber auch die Möglichkeit, mit Erfahrung und Routine meinen Tag effizient zu gestalten. Die meisten dieser Häfen kenne ich bereits aus früheren Verträgen oder privaten Reisen, was mir hilft, meine Zeit an Land gezielt zu nutzen. Ob für ein schnelles Streetfoto, einen Perspektivwechsel mit der Drohne oder einfach einen Moment der Ruhe in einer Altstadtgasse – jede Reise ist ein neues Kapitel. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

Nordische Vielfalt auf See – Reise 11 mit der Mein Schiff 1 Weiterlesen »

Nordwärts durch den Juli – Reise 10 mit der Mein Schiff 1

Diese Route führt mich im Hochsommer durch einige der schönsten Städte und Inseln des Baltikums. Von Århus über Riga bis Visby vereint diese Reise Geschichte, Klarheit und sommerliche Weite – mit Raum für neue Motive und persönliche Momente. Eine Route mit Charakter – Mein Juli unterwegs auf der Mein Schiff 1 Am 3. Juli beginnt meine zehnte Etappe dieses Vertrags – erneut ab Kiel, doch diesmal in Richtung Dänemark, Baltikum und Skandinavien. Der Sommer ist jetzt spürbar in vollem Gange, was sich auch in der Lichtstimmung, den Temperaturen und dem Lebensgefühl an Bord widerspiegelt. Diese Route ist nicht neu für mich – viele Häfen kenne ich bereits. Aber genau deshalb kann ich hier besonders gezielt planen: Wo lohnt sich die Kamera? Wann reicht ein kurzer Spaziergang? Und wo ist es vielleicht genau richtig, einfach mal innezuhalten? Århus und Riga – zwei Gesichter des Nordens Der erste Stopp liegt gleich um die Ecke: Århus in Dänemark. Eine moderne Stadt mit künstlerischem Flair, klarer Architektur und kleinen Rückzugsorten. Die Wege sind kurz, die Gassen voller Kontraste – ideal für spontane Eindrücke mit der Kamera. Weiter geht’s am 6. Juli nach Riga – für mich einer der spannendsten Stopps dieser Tour. Die Jugendstilarchitektur, die kleinen Innenhöfe, das Nebeneinander von Altem und Neuem – Riga ist kompakt, aber tief. Ich freue mich auf die Atmosphäre der Altstadt, auf Perspektiven zwischen Kirchturm und Markthalle. Tallin, Helsinki, Stockholm – Städte mit Licht und Weite Tallinn am 8. Juli ist vertraut – und trotzdem wieder neu. Ich weiß, wo ich hin will, wo das Licht mittags gut steht, welche Gassen ruhig sind und welche Motive ich vielleicht noch nicht eingefangen habe. Helsinki folgt am Tag darauf – eine Stadt, die eher in ihrer Stimmung als durch „Must-sees“ überzeugt. Gerade deshalb ist sie fotografisch spannend: klare Linien, ruhige Farben, harmonische Flächen. Am 10. Juli geht es dann nach Stockholm – immer ein Highlight. Ich mag das Spiel von Wasser und Stadt, die Inseln, die Fassaden, die Kontraste. Selbst bei kurzen Landgängen gelingt es mir hier oft, gute Aufnahmen zu machen – wenn nicht, genieße ich den Blick einfach so. Visby – Sommer, wie er sein soll Am 11. Juli wartet noch ein besonderer Stopp: Visby auf Gotland. Die Stadt ist ruhig, verwinkelt, geschichtsträchtig – ein Ort zum Spazieren, Fotografieren oder einfach nur Durchatmen. Ich mag die Balance dort: Mittelalter trifft auf Sommersonne, und das in einer der schönsten Kulissen der Ostsee. Alltag an Bord, Klarheit an Land Auch diese Reise gestalte ich im gewohnten Rhythmus: Als Fachleiter im Sportbereich strukturiere ich Kurse, betreue das Team, halte den Betrieb am Laufen. Aber mit der Routine wächst auch die Flexibilität: Ich weiß, wann ich spontan an Land kann, was sich lohnt und was nicht. Diese Effizienz macht meine Reisen produktiv – auch wenn die Zeit oft knapp ist. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

Nordwärts durch den Juli – Reise 10 mit der Mein Schiff 1 Weiterlesen »

Von Danzig bis Kopenhagen – Reise 9 mit der Mein Schiff 1

Die neunte Reise meines Vertrags führt mich entlang der Ostsee zu bekannten Hafenstädten – mit Highlights wie Stockholm, Helsinki und Visby. Eine Tour zwischen Routine, Entschleunigung und bewusstem Erleben. Die zweite Hälfte beginnt – Reise 9 ab Kiel Diese Reise beginnt am 22. Juni in Kiel und markiert für mich so etwas wie den Einstieg in die zweite Hälfte meines Sommers auf See. Die Route verläuft durch vertraute Häfen des östlichen und nördlichen Ostseeraums – mit Stationen, die ich bereits kenne, aber die genau deshalb wieder neue Eindrücke ermöglichen. Von Danzig über Tallinn, Helsinki, Stockholm bis Kopenhagen – diese Städte stehen für Geschichte, Architektur und viel Licht. Dazwischen: Seetage, die den Takt vorgeben und Raum schaffen, um innezuhalten. Klassiker mit Tiefe: Danzig, Klaipėda & Tallinn Den Anfang macht Danzig – für mich eine der fotogensten Städte der Ostsee. Ich liebe die Mischung aus hanseatischer Geschichte, aufwendigen Fassaden und Hafenflair. Selbst kurze Landgänge reichen hier aus, um gezielt einzelne Motive umzusetzen oder einfach kurz durchzuatmen. Klaipėda am 25. Juni ist meist ruhiger, aber mit ihrer Nähe zur Kurischen Nehrung und der kleinen Altstadt bietet sie genau das, was ich zwischen den intensiveren Stops schätze: Raum für weniger Reiz, mehr Ruhe. Tallinn ist ein Klassiker – mittelalterlich, stimmungsvoll und immer wieder anders. Für Fotografie und persönliche Eindrücke einer der dankbarsten Orte auf dieser Tour. Helsinki, Stockholm & Visby – Stadt und Natur vereint Helsinki steht für klare Linien, Design und nordischen Minimalismus – besonders spannend im Kontrast zur vorherigen Station. Ich mag die Weite dort, den offenen Blick aufs Meer und die ruhige Präsenz der Stadt. Stockholm bleibt eines meiner persönlichen Highlights: Brücken, Inseln, Altstadt, Wasser – eine Stadt, die sich von fast jedem Punkt aus fotografieren lässt. Auch mit wenig Zeit entstehen dort oft besondere Momente. Visby auf Gotland – am 30. Juni – ist für mich ein stiller Höhepunkt. Die mittelalterliche Stadtmauer, die Ruhe der Insel und das zurückhaltende Licht der Region machen den Ort zu einem perfekten Zwischenziel. Struktur an Bord – Klarheit an Land Auch während dieser Reise bin ich als Fachleiter im Sportbereich gefordert. Viel Verantwortung, wenig Leerlauf – aber durch Struktur weiß ich, wann und wie ich mir kleine Auszeiten nehmen kann. Besonders in Häfen mit kurzen Wegen ist es möglich, gezielt rauszugehen, die Kamera mitzunehmen oder einfach die Atmosphäre zu genießen. Ich kenne diese Route inzwischen gut. Aber das ist kein Nachteil – im Gegenteil: Es lässt mich effizienter erleben, gezielter fotografieren und bewusster reisen. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

Von Danzig bis Kopenhagen – Reise 9 mit der Mein Schiff 1 Weiterlesen »