Arbeiten auf einem Kreuzfahrtschiff

Ich arbeite auf einem Kreuzfahrtschiff, aber wie ist es auf einem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten? Kann man auch raus etwas erleben? Hier gebe ich Euch einen Eindruck in mein Leben auf dem Schiff.

Mediterrane Eindrücke Kreuzfahrt auf der Mein Schiff 1

Mediterrane Highlights in nur 7 Tagen erleben – von der Altstadt Palmas bis zu den Felsklippen Süditaliens. Eine Kreuzfahrt, die zeigt, wie viel man in kurzer Zeit entdecken kann. Nach dem Start meiner Transatlantikreise von der Dominikanischen Republik nach Mallorca begann mit Reise 2 ein neues Kapitel – diesmal im westlichen Mittelmeer. Vom 28. April bis zum 6. Mai umrundete die Mein Schiff 1 für eine Woche den westlichen Mittelmeerraum. Start und Ziel war Palma de Mallorca – eine Stadt, die mich mit ihrer Mischung aus historischen Gassen, pulsierendem Leben und mediterraner Gelassenheit schon oft begeistert hat. Die Route dieser Kreuzfahrt führt entlang einiger der beliebtesten Mittelmeerregionen – mit Stopps in Spanien, Frankreich und Italien. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Häfen abzuhaken, sondern sich auf das einzulassen, was diese Reise wirklich bietet: Sonne, Meer, Kultur und mediterranes Lebensgefühl. Insgesamt war diese Woche ein intensiver Mix aus Arbeit und kleinen Erkundungsmomenten. Als Vitalcoach auf dem Schiff ist mein Alltag gut gefüllt – und dennoch gelingt es mir immer wieder, zwischendurch mit der Kamera loszuziehen und das Licht, die Stimmung und die Atmosphäre der Orte einzufangen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein Abend in Marseille. Die goldene Abendsonne tauchte den alten Hafen in warmes Licht – ideal für stimmungsvolle Bilder. In solchen Momenten zeigt sich für mich, was das Reisen per Schiff so besonders macht: Man erlebt Orte in verschiedenen Tageszeiten, häufig abseits des üblichen Touristenrhythmus – manchmal mit begrenzter Zeit, aber dennoch mit intensivem Blick. Auch Barcelona war wieder ein Highlight, vor allem da es eine Overnight war. Was ich an dieser Reise besonders geschätzt habe, ist die gute Mischung: ein Wechselspiel zwischen belebten Städten und entspannten Seetagen, zwischen urbanem Flair und mediterraner Natur. Für mich als jemand, der nicht jeden Tag frei von Bord gehen kann, weil ich auf dem Schiff arbeite, ist genau diese Balance entscheidend. Denn auch wenn die Reise für viele Gäste reiner Urlaub ist, ist sie für mich Teil meines Arbeitsalltags. Ich kenne viele dieser Häfen bereits – aus früheren Verträgen oder privaten Reisen – und genau das erlaubt mir, gezielt nach neuen Motiven und Erlebnissen zu suchen, statt mich treiben zu lassen. Dadurch entstehen Bilder mit persönlichem Bezug, nicht bloß schöne Postkarten. Was bleibt, ist das Gefühl, in kurzer Zeit sehr viel gesehen und erlebt zu haben. Sieben Tage, die sich angefühlt haben wie ein kompakter Roadtrip entlang der schönsten Küstenabschnitte Südeuropas – nur eben vom Meer aus betrachtet. Und mit dem Wissen: Jede Reise auf See bringt neue Eindrücke, neue Herausforderungen und neue Blickwinkel. ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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Mein Auftakt auf der Mein Schiff 1: Von der Karibik ins Mittelmeer

    Zwei Wochen. Zwei Kontinente. Und ein Gefühl von grenzenloser Bewegung.           Mit dem Aufstieg in La Romana begann für mich nicht nur eine neue Vertragsperiode, sondern auch ein neues Kapitel auf See – mit tropischem Start und europäischem Finale. Diese Transatlantikreise war mehr als nur eine Verbindung zwischen zwei Welten. Sie war ein Übergang zwischen warmem Karibiklicht, Atlantikwellen und mediterranem Frühling.     Nach meinem Flug in die Dominikanische Republik begann der erste Teil meiner Route mit einem echten Highlight: karibische Wärme, Palmen, türkisfarbenes Wasser – die perfekte Einstimmung. In La Romana bin ich auf die Mein Schiff 1 gegangen, mein Arbeitsplatz und gleichzeitig mein Zuhause für die kommenden Monate. Von dort aus führte unsere Reise Richtung Osten.             Karibikfeeling zum Auftakt     Schon in den ersten Tagen machten wir in einigen Perlen der Karibik Halt. Basseterre (St. Kitts), Fort-de-France (Martinique), Castries (St. Lucia) – Orte, die zwar touristisch bekannt sind, aber in der Nebensaison eine angenehm entschleunigte Atmosphäre haben. Ich hatte nicht viel Zeit, an Land zu gehen, aber wenn doch, dann habe ich versucht, gezielt rauszugehen, kleine Street-Aufnahmen zu machen, lokale Märkte zu besuchen und einfach das Licht zu beobachten. Gerade für Fotografen bietet das warme, satte Licht der Karibik ideale Bedingungen.                 Über den Atlantik: eine Reise für sich     Die Atlantiküberquerung ist jedes Mal etwas Besonderes. Die Tage auf See waren eine Mischung aus Arbeitsalltag als Vitalcoach, neuen Bekanntschaften an Bord und intensiven Sonnenauf- und -untergängen. Was mir besonders gefallen hat: der fließende Übergang. Jeden Tag wurde es etwas frischer, das Licht veränderte sich, und das Wasser bekam eine tiefere Farbe. Man spürte die Bewegung – nicht nur durch das Schiff, sondern auch durch den Wechsel der Atmosphäre.         Europa begrüßt uns mit Kontrast     In Funchal auf Madeira legten wir zum ersten Mal wieder in Europa an. Für mich eine der schönsten Inseln, gerade was die Naturfotografie angeht. Auch wenn ich diesmal nicht viel Zeit hatte, war der kurze Aufenthalt dennoch eindrucksvoll – durch sattes Grün, steile Küsten und diese fast mystische Lichtstimmung, die Madeira so oft ausmacht.     Von dort aus ging es weiter über Málaga nach Valencia – ein spannender Mix aus Tradition und Moderne. Letztlich endete die Reise dann in Palma de Mallorca, wo ich mit meinem Arbeitsalltag auf der Mein Schiff 1 endgültig ankam.             Persönliches Fazit     Diese erste Reise war eine sanfte, aber eindrucksvolle Einführung in die Saison. Ich konnte mich einfinden, die Abläufe neu strukturieren und trotz begrenzter Freizeit einige schöne Momente sammeln – sowohl hinter der Kamera als auch im direkten Erleben.     Ich freue mich auf die nächsten Routen – mit dem Wissen, dass der Auftakt bereits viel mehr war als nur eine Überfahrt.           ✨ Noch mehr entdecken?           📸 Bildergalerie ansehen     Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt.     ➡️ Zur Bildergalerie           🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen     Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs.     ➡️ Alle Blogartikel anzeigen           📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram     Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs.     ➡️ Instagram @geromeaufreisen      

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Vier Monate auf See: Kreuzfahrt ins Glück

Ab April 2025 beginnt mein vierter Einsatz diesen Sommer auf einem Kreuzfahrtschiff. In den kommenden vier Monaten erwarten mich warme Karibikluft, mediterranes Flair, nordische Weite – und eine neue Rolle an Bord. Am 11. April startet meine nächste Reise – dieses Mal auf der Mein Schiff 1. Der erste Abschnitt führt mich über den Atlantik: Ich steige in der Dominikanischen Republik auf und nehme Kurs auf Europa. Eine klassische Transatlantikroute, die mich durch karibische Inselwelten Richtung Madeira und schließlich bis ins westliche Mittelmeer bringt.   Nach der Überfahrt beginnt der Sommer im Süden: Spanien, Italien, Frankreich – das Mittelmeer zeigt sich in gewohnter Vielfalt. Viele der Häfen kenne ich bereits. Für mich bedeutet das, gezielt neue Blickwinkel zu finden. Als Fotograf genieße ich es, bekannte Orte mit frischen Augen zu sehen – auch wenn die Arbeitszeit an Bord nicht immer Raum für das perfekte Licht lässt. Denn das darf man nicht vergessen: Ich bin nicht als Tourist unterwegs, sondern als Teil der Crew. Mein Job als Vitalcoach und später als Fachleiter im Sportbereich ist der Fokus. Das Fotografieren bleibt mein persönlicher Ausgleich. Im Juni ändert sich das Fahrtgebiet. Es geht in Richtung Norden. Von Kiel aus zieht die Route durch die Ostsee – Richtung Baltikum, Finnland, Schweden. Auch dort habe ich in vergangenen Reisen schon Eindrücke gesammelt. Doch jede Rückkehr fühlt sich anders an. Das Licht ist weicher, die Luft klarer, die Menschen entspannter. Und ich? Nutze die Gelegenheiten, die ich habe – auch wenn sie manchmal kurz sind. Nach dem nördlichen Abstecher geht’s in die Adria. Kroatien, Albanien, Griechenland. Ich freue mich auf die rauere Küstenlinie und die Kontraste zur vorherigen Route. Immer wieder spannend, wie unterschiedlich Europa sein kann – je nachdem, an welchem Ufer man steht.   Im Juli wartet eines meiner Highlights: Island. Reykjavik, Akureyri – Namen, die für mich mehr bedeuten als Koordinaten. Ich war schon einmal dort. Die Stimmung, die Landschaft, das Licht – das ist etwas, das man nicht vergisst. Diesmal möchte ich andere Perspektiven einfangen. Vielleicht nicht zur perfekten Tageszeit – aber manchmal liegt genau darin der Reiz. Zum Abschluss meiner Reise dreht sich alles noch einmal um den Norden: Norwegens Fjordwelten, das Nordkap, Spitzbergen. Danach geht’s langsam wieder in wärmere Gefilde. Die letzten Stopps führen mich durch den Mittelmeerraum zurück nach Palma de Mallorca. Dort endet am 14. August meine Zeit auf See – zumindest für diesen Einsatz.   Was diesen Vertrag für mich besonders macht: Es ist mein vierter. Ich kenne die Abläufe, die Herausforderungen, die Chancen. Ich übernehme erstmals dauerhaft die sportliche Leitung an Bord – eine Verantwortung, auf die ich mich freue. Gleichzeitig gibt mir das Wissen um die Orte die Möglichkeit, mich noch mehr auf die Qualität meiner Fotografie zu konzentrieren – trotz begrenzter Zeit. Denn so sieht mein Alltag aus: arbeiten, organisieren, mit Menschen arbeiten – und zwischendurch versuchen, die besonderen Momente mit der Kamera festzuhalten. Nicht immer zur goldenen Stunde, nicht immer mit maximaler Ruhe. Aber immer mit Leidenschaft. Vier Monate. Drei Fahrtgebiete. Ein Lebensstil. Das ist kein Urlaub. Es ist kein Vanlife. Es ist mein Job – und meine Art, die Welt zu erleben. Stück für Stück. Hafen für Hafen. Auch dann, wenn ich sie nicht immer in voller Gänze entdecken kann. Ich freue mich auf das, was kommt – auf das Bekannte, das Neue, das, was dazwischen liegt. Mehr von mir findet Ihr in meinem Blog, jede Woche Samstag um 10:00Uhr.  

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Sonnenaufgang im Paklenica Nationalpark

Mein 4-tägiges Paklenica Abenteuer im Velebit

Vier Tage allein durch den Nationalpark Paklenica – mit knapp 17 kg Gepäck, drei Hütten, 45 km Strecke und der Klarheit, die man nur in der Stille der Berge findet. Inhaltsverzeichnis • Tag 1 – Aufstieg zur Hütte Viskočia • Tag 2 – Von Viskočia zur Containerhütte Sugarska Duliba • Tag 3 – Hüttentag mit Aussicht: Zur Strelo/Struge Cabin • Tag 4 – Abstieg ins Tal und zurück zur Straße • Mein Fazit zur Winterwanderung im Paklenica-Nationalpark • Externe & interne Links Tag 1 – Aufstieg zur Hütte Viskočia Am 16. März startete meine Tour im Nationalpark Paklenica – mit rund 17 Kilogramm Gepäck auf dem Rücken, darunter Kamera, Drohne, Schlafsack, Verpflegung, Wasserfilter und alles, was ich für vier Tage draußen brauchte. Mein Ziel für den Tag: die Hütte Viskočia, etwa 18 Kilometer entfernt, mit satten 1.730 Höhenmetern bergauf. Der Weg begann entspannt, wurde aber mit jedem Kilometer steiler. Technisch nicht besonders schwierig, aber lang – und mit dem Gewicht auf dem Rücken spürt man jeden Höhenmeter. Schnee lag nur stellenweise, meist am Rand, und es war nie so viel, dass man besondere Ausrüstung gebraucht hätte. Gegen Nachmittag wurde es ruhiger, die Luft klarer, die Landschaft karger. Als ich die Hütte am Abend erreichte, war ich allein. Kein Empfang, keine Geräusche – nur Wind, Holz, Berge. Ich kochte mir etwas, rollte den Schlafsack aus und genoss diese Stille. So hatte ich mir den Start gewünscht. Tag 2 – Von Viskočia zur Containerhütte Sugarska Duliba Am 17. März ging’s weiter – zur Containerhütte Sugarska Duliba. Die Etappe war mit 13,9 Kilometern und insgesamt 1.780 Höhenmetern (davon 780 aufwärts und 1.000 abwärts) körperlich anspruchsvoll, aber technisch gut machbar. Der Weg war meist frei – nur in höheren Lagen lagen noch kleinere Schneefelder, aber keine durchgehende Schneedecke. Ich kam gut voran, auch wenn ich fast den ganzen Tag niemanden sah. Das war genau das, was ich suchte – allein unterwegs sein, mit der Umgebung, mit mir, ohne Ablenkung. Am späten Nachmittag erreichte ich die Containerhütte. Sie liegt etwas einsam in einer Senke, aber gut geschützt. Ich machte mir etwas Warmes, sicherte ein paar Aufnahmen und genoss den Sonnenuntergang mit einer beeindruckenden Bergkulisse. Tag 3 – Hüttentag mit Aussicht: Zur Strelo/Struge Cabin Der dritte Tag, 18. März, führte mich weiter Richtung Strelo / Struge Cabin. Mit 8,85 Kilometern, 680 hm bergauf und 850 hm bergab war die Etappe kompakter – aber nicht zu unterschätzen. Die Route bot eine schöne Mischung aus Panorama und ruhigen Abschnitten. Die Schneepassagen waren kurz, übersichtlich und meist problemlos begehbar. Keine Ketten, keine ausgesetzten Stellen – einfach Natur und Stille. Ich ließ mir an dem Tag mehr Zeit, machte Fotos, genoss die Einsamkeit und war mit jedem Schritt näher bei mir. An der kleinen Hütte angekommen, war wieder niemand da – ich hatte alles für mich. Einfache Ausstattung, aber mehr brauchte es nicht. Ich war angekommen, draußen, ruhig – und zufrieden. Tag 4 – Abstieg ins Tal und zurück zur Straße Am 19. März ging’s früh raus – zurück ins Tal. Die Etappe war 5,05 Kilometer lang mit 1.000 Höhenmetern bergab. Ich war gegen 8:15 Uhr unten. Das war der körperlich leichteste Tag, aber vom Kopf her der, an dem ich am meisten realisiert hab, was die Tour eigentlich war: Kein Event, kein Wettkampf, kein Ziel zum Abhaken. Einfach vier Tage allein in der Natur – mit allem, was man braucht, aber ohne Überfluss. Ich trampte zurück zum Auto, lief noch ein Stück durch den Ort – 18.000 Schritte standen auf der Uhr – und war dann wieder da. Wieder im Trott. Aber innerlich einen Schritt weiter. Mein Fazit zur Winterwanderung im Paklenica-Nationalpark Insgesamt waren es rund 45 Kilometer, 3.220 Höhenmeter bergauf, 3.170 bergab, und ca. 16,5 Stunden reine Gehzeit – verteilt auf vier Tage. Aber ehrlich: Die Zahlen waren irgendwann zweitrangig. Es ging darum, mal wieder rauszukommen. Kein Empfang. Kein Lärm. Kein Termindruck. Nur Bewegung, Natur, Reduktion. Für alle, die wirklich mal abschalten wollen – nicht digital, sondern physisch und mental – ist die Winterwanderung in Paklenica eine klare Empfehlung. Nicht extrem. Aber echt. Und genau das macht’s besonders. Offizielle Website des Nationalparks Paklenica   ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen  

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Gerome mit seinem Golf 7 Variant

Mein Roadtrip durch den Balkan – Teil 4: Abschied vom Winter letzte Etappen in Italien (10.–15. März)

Nach all den intensiven Eindrücken aus Albanien und der Überfahrt nach Italien war erstmal eine Pause für mein Auto fällig: Die Bremsbeläge waren fast komplett runter, und so brachte ich es am 10. März in Neapel in die Werkstatt. Ein paar Stunden später – inklusive neuer Bremsscheiben – war wieder alles in Schuss, und ich konnte weiterziehen. Schon während der Reparatur hatte ich mir ein neues Ziel gesetzt: San Martino Palombaro in den Abruzzen. Dort wollte ich mit kompletter Winterausrüstung – inklusive Schneeschuhen und Eispickel – eine Bergtour starten, mit geplanter Übernachtung in einer Hütte auf über 2000 Metern Höhe. Die ersten Kilometer waren wunderschön, aber schnell wurde klar: Der Schnee war zu weich, die Bedingungen zu instabil. Nach rund 8 Kilometern Aufstieg brach ich die Tour ab – keine unnötigen Risiken. Trotzdem: Die Natur war gewaltig, die Einsamkeit eindrucksvoll, und mit insgesamt 17 bis 18 Kilometern Strecke war der Tag intensiv genug. Ich schlief im Auto direkt am Ausgangspunkt – erschöpft, aber zufrieden. Zwei Tage später, am 13. März, ging’s weiter nach Riva del Garda. Dort wartete die Via Ferrata dell’Amicizia – ein Klassiker mit Blick über den Gardasee. Das Wetter? Ein Mix aus Sonne, Nebel, Schnee und kurzen Regenschauern. Der Steig war technisch nicht schwer, aber landschaftlich ein Highlight. Danach kurz ins Wasser, kurz durchschnaufen, und dann weiter – der Regen zog nämlich überall auf. Am 14. März steuerte ich Venedig an. Auto abgestellt, Zug genommen, Kamera dabei. Ich war zwar nicht zum ersten Mal da, aber Venedig fasziniert mich jedes Mal aufs Neue. Zwischen Touristenströmen, engen Gassen und glitzerndem Wasser sammelte ich neue Eindrücke und ein paar Bilder – einfach treiben lassen, ohne Ziel. Eigentlich war für den 15. März noch ein Klettersteig in Slowenien geplant, aber Dauerregen und fehlende Motivation führten zu einem spontanen Planwechsel: Ich fuhr direkt weiter nach Zadar. Ein neuer Abschnitt sollte beginnen, mit neuen Begegnungen, neuen Abenteuern – aber das ist eine andere Geschichte. Fazit: Ein Roadtrip voller Umwege, Höhenmeter und Erinnerungen. Insgesamt war ich auf diesem Abschnitt rund 4500 Kilometer unterwegs. Gestartet bin ich in Wien, von dort führte mich die Route durch Split, Dubrovnik, Montenegro, mit dem größten Teil der Reise in Albanien – voller Natur, Vielfalt und Überraschungen. Von Durres ging es mit der Fähre nach Italien, durch die Abruzzen, an den Gardasee, weiter nach Venedig, kurz nach Slowenien und schließlich wieder nach Kroatien. Diese Reise war nicht durchgeplant, sondern lebte von Spontanität – von Wetterumschwüngen, neuen Begegnungen, kleinen Pannen und großen Momenten in der Natur. Es war keine typische „Urlaubsreise“, sondern ein echtes Unterwegssein. Und genau so hat es sich auch angefühlt. Wie es nach Zadar weiterging, erzähle ich euch dann im nächsten Blogpost – ganz ohne Nummer, aber mit genauso vielen Erlebnissen.   ✨ Noch mehr entdecken? 📸 Bildergalerie ansehen Begleitend zu meinen Reiseberichten findest du viele meiner liebsten Aufnahmen auch in der Galerie – echte Eindrücke aus aller Welt. ➡️ Zur Bildergalerie 🗺️ Weitere Reisegeschichten lesen Du willst mehr Abenteuer, Einblicke und persönliche Erfahrungen? Hier findest du alle bisherigen Blogbeiträge rund ums Reisen, Fotografieren und Leben unterwegs. ➡️ Alle Blogartikel anzeigen 📱 Aktuelle Eindrücke auf Instagram Wenn du mich lieber visuell begleiten willst: Auf meinem Instagram-Kanal teile ich regelmäßig neue Fotos, Stories und Momente direkt von unterwegs. ➡️ Instagram @geromeaufreisen

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La gomera Bergaufnahme

Vier Monate auf See: Ein Rückblick auf meinen Vertrag auf der Mein Schiff 7

      Vier Monate auf dem Schiff, unzählige Erlebnisse, unvergessliche Momente und ein Alltag, der zwischen Routine und Abenteuer schwankte – mein Vertrag auf der Mein Schiff 7 war eine intensive Erfahrung, die mich sowohl beruflich als auch persönlich geprägt hat. Nach einer kurzen Reise durch Norwegen startete das eigentliche Abenteuer in Kiel, von wo aus wir Kurs auf die Kanaren nahmen. Die darauffolgenden Monate verbrachte ich hauptsächlich zwischen Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, Madeira und Lanzarote – Häfen, die mir bald so vertraut wurden, dass sie sich fast wie ein zweites Zuhause anfühlten.   Die erste Zeit an Bord war geprägt von neuen Herausforderungen, einem frischen Team und der Aufgabe, Struktur in den Arbeitsalltag zu bringen. Gleichzeitig bot sich mir die Chance, eine für mich neue Region der Welt zu entdecken. Besonders Madeira hat mich mit seiner Vielfalt begeistert – die Mischung aus tropischer Vegetation, spektakulären Küsten und futuristischer Architektur machte die Insel zu einem meiner Highlights. Das Klima auf den Kanaren war durchweg angenehm, und selbst im Dezember konnte ich noch in kurzer Hose herumlaufen – ein Kontrast zur winterlichen Kälte in Deutschland. Mit der Zeit wurde das Fahrtgebiet jedoch vorhersehbar. Da wir immer die gleichen Routen fuhren, kannte ich die meisten Ecken bereits nach wenigen Wochen. Was anfangs noch aufregend war, wurde irgendwann zur Routine. Dennoch gab es immer wieder besondere Erlebnisse, die diese Zeit einzigartig gemacht haben. Einer der intensivsten Trips war meine nächtliche Tour in Gran Canaria, wo ich mit zwei Freunden ein Taxi nahm, um den Sonnenaufgang in den Dünen zu erleben. Es war das erste Mal, dass ich meine Drohne richtig einsetzte – und prompt landete sie direkt im Sand. Trotzdem war es ein magischer Moment, gemeinsam in der Stille der Morgendämmerung zu stehen und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen.   Ein weiteres Abenteuer spielte sich in Lanzarote ab, als ich mir einen Mietwagen schnappte, nachdem ich mit dem Team eine lange Nacht in der Bar verbracht hatte. Nach nur zwei Stunden Schlaf machte ich mich auf den Weg, um einen gigantischen Krater zu besichtigen. Was ich nicht bedacht hatte: Die angegebene Gehzeit auf Google Maps war völlig unrealistisch, weshalb ich kurzerhand losjoggen musste, um den Sonnenuntergang rechtzeitig zu erreichen. Mit meiner kompletten Kameraausrüstung auf dem Rücken erklomm ich schließlich den Kraterrand – völlig außer Atem, aber mit einer atemberaubenden Aussicht belohnte.   Auch La Gomera hat mich beeindruckt. Die Insel ist ein Naturparadies mit faszinierenden Kontrasten: vermooste, neblige Wälder auf der einen Seite, karge Landschaften auf der anderen. Eine Taxitour mit einer Kollegin führte uns zum Wahrzeichen der Insel – ein massiver Felsen, der an diesem Tag in dichte Nebelschwaden gehüllt war und dadurch eine mystische Stimmung erzeugte.   Mein absolutes Highlight aber war Madeira. Diese Insel bietet eine unglaubliche Vielfalt an Landschaften und Möglichkeiten zum Wandern. Ich könnte mir gut vorstellen, irgendwann für einen längeren Aufenthalt dorthin zurückzukehren. Besonders beeindruckend war die Overnight an Silvester, die mir das weltberühmte Feuerwerk über Funchal bescherte. Es war ein unglaubliches Spektakel, das die ganze Stadt in ein Lichtermeer tauchte – ein Moment, den ich so schnell nicht vergessen werde. Weihnachten auf dem Schiff zu verbringen, war hingegen eine völlig neue Erfahrung. Die typische Weihnachtsstimmung kam kaum auf, da der Alltag durch Arbeit bestimmt war und sich kaum von anderen Tagen unterschied. Es war ungewohnt, aber nicht unbedingt negativ – einfach eine andere Art, die Feiertage zu verbringen. Rückblickend war dieser Vertrag auf der Mein Schiff 7 eine intensive Zeit voller Höhen und Tiefen. Das Fahrtgebiet war wunderschön, aber auf Dauer etwas eintönig, das Team hingegen war großartig, und die gemeinsamen Erlebnisse haben die Routine immer wieder aufgelockert. Es gab anstrengende Tage, magische Momente und spontane Abenteuer, die diesen Abschnitt zu einer wertvollen Erfahrung gemacht haben. Jetzt, wieder an Land, blicke ich mit Dankbarkeit zurück und freue mich bereits auf meinen nächsten Vertrag – mit neuen Herausforderungen, neuen Orten und neuen Geschichten, die darauf warten, erlebt zu werden.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Der Endspurt auf dem Weg in die Heimat (19.01.–26.01.2025)

Die letzten Reisen meines Vertrags gehen schneller vorbei, als ich erwartet habe – die Zeit scheint regelrecht zu fliegen. Jeder Stopp fühlt sich inzwischen vertraut an, und manche Häfen sind fast wie eine zweite Heimat geworden. Ob Agadir, Arrecife oder Santa Cruz auf Teneriffa: Ich kenne mittlerweile die Wege, kleine Cafés und besondere Fotospots. Es ist erstaunlich, wie die ständige Wiederkehr zu diesen Orten ein Gefühl von Vertrautheit schafft, das über das typische Reisen hinausgeht. Während ich auf den Urlaub zusteuere, erlebe ich diese letzten Wochen in einer Mischung aus Vorfreude und einem kleinen Hauch Wehmut. Die „Road to Vacation“ gibt mir jedoch nochmal die Chance, diese Verbindungen zu den Häfen zu vertiefen, ein letztes Mal die Aussicht und Atmosphäre in mich aufzunehmen und Abschied zu nehmen. Jeder Hafen ist wie ein Kapitel, das ich nun schließe, während ich die letzte Woche genieße und mich auf neue Ziele freue, die vor mir liegen.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Abschiedsrunde auf Madeira und den Kanaren (12.01.–19.01.2025)

Die letzte Rundreise meines Vertrags steht bevor, und ein besonderes Highlight erwartet uns in Madeira, wo wir eine letzte Overnight verbringen werden. Der bevorstehende Abschied gibt diesem Aufenthalt eine besondere Bedeutung – es ist die letzte Gelegenheit, die Insel intensiv zu erleben, die Atmosphäre aufzusaugen und vielleicht ein paar der besonderen Orte zu besuchen, die mir in den letzten Monaten ans Herz gewachsen sind. Von Funchal geht es weiter nach La Palma und Teneriffa, bevor wir erneut in Las Palmas ankommen. Diese vertrauten Häfen markieren den Abschluss einer langen Zeit auf See und haben mittlerweile fast schon ein Heimatgefühl geschaffen. Während ich mich auf neue Ziele und Herausforderungen freue, genieße ich diese letzte Woche in vollen Zügen. Die Balance aus Arbeit und Erkundung auf diesen letzten Etappen macht den Abschied leicht und schwer zugleich – ein würdiger Abschluss, der mich die Erlebnisse und Routinen der letzten Monate in einem besonderen Licht sehen lässt.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Routine mit Heimatgefühl auf See (05.01.–12.01.2025)

Eine neue Woche, dieselben Häfen – und doch hat diese Routine etwas Vertrautes, fast wie ein Stück Heimat. Von Las Palmas aus machen wir uns auf den Weg über die bekannten Stationen: Agadir, Lanzarote, Teneriffa und La Gomera. Während die Häfen oft dieselben sind, entsteht mit jedem Besuch eine besondere Verbundenheit. Es ist, als würde ich immer wieder an Orte zurückkehren, die ich bereits in- und auswendig kenne, und doch gibt es jedes Mal neue Details zu entdecken, kleine Veränderungen, die ich mittlerweile fast wie ein Einheimischer wahrnehme. Jeder Hafenstopp wird so zu einer Art Ritual, ein kurzer Moment der Vertrautheit und Beständigkeit zwischen dem Leben und Arbeiten an Bord. Manchmal nutze ich diese „Heimkehr“ für kleine Spaziergänge, um einfach die Atmosphäre aufzusaugen. Diese Woche zeigt mir erneut, wie sich auch auf Reisen ein Gefühl von Zuhause entwickeln kann – eine Konstante inmitten der Bewegungen auf See, die den Alltag ein wenig leichter und familiärer macht.

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7 Tage, 7 Eindrücke: Weihnachten unterwegs – zwischen Bordalltag und festlichen Momenten (22.12.–29.12.2024)

Weihnachten auf See zu verbringen, weit entfernt von der gewohnten Umgebung, ist eine besondere Erfahrung, die sich sowohl ungewohnt als auch faszinierend anfühlt. Während wir in Las Palmas und Santa Cruz auf Teneriffa anlegen und die festliche Beleuchtung an den Häfen ein letztes Mal bewundern, nähert sich der Heiligabend – und mit ihm die Realität, dass das Fest der Familie dieses Jahr anders aussieht. Statt des typischen Weihnachtsgefühls mit Schnee und vertrauten Gesichtern verbringen wir den 24. Dezember auf See, umgeben vom weiten Ozean und einer Crew, die ebenfalls die Besonderheit dieser Zeit spürt. Am ersten Weihnachtstag legen wir in Agadir an, ein eher ungewöhnlicher Ort für die Feiertage und doch spannend, die Stadt in dieser Jahreszeit zu erleben. Nach einem weiteren Halt in Arrecife auf Lanzarote geht es nach San Sebastián auf La Gomera. Der festliche Rahmen auf den Inseln zeigt mir, wie unterschiedlich Weihnachten überall zelebriert wird, doch ein Hauch von Vertrautheit schwingt mit, auch wenn ich weiß, dass dieser Dezember anders ist. Zurück in Las Palmas endet diese besondere Woche, in der die Brücke zwischen Arbeit, Entdeckungen und der Magie von Weihnachten auf eine neue Weise spürbar wurde. Ein Weihnachten, das trotz der Entfernung zu etwas ganz Eigenem wird – ein Moment, den ich wohl nicht so schnell vergessen werde.

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